Fußball

12.11.17

Lesumer Fußballer suchen Verstärkung

Die erste D-Jugend (Jahrgang 2006) des TSV Lesum-Burgdamm bedankt sich für die tollen Trainingsanzüge bei der LVM-Versicherungsagentur Lavdim Shabani und für das Vertrauen in die Mannschaft.Auf diesem Weg möchte die Jugendabteilung noch einen Aufruf starten: Gesucht wird noch Unterstützung für das Trainer-Team. Ebenso sucht der Verein noch Nachwuchskicker aus den Jahrgängen 2003, 2004 und 2006.

Die erste D-Jugend (Jahrgang 2006) des TSV Lesum-Burgdamm bedankt sich für die tollen Trainingsanzüge bei der LVM-Versicherungsagentur Lavdim Shabani und für das Vertrauen in die Mannschaft.

Auf diesem Weg möchte die Jugendabteilung noch einen Aufruf starten: Gesucht wird noch Unterstützung für das Trainer-Team. Ebenso sucht der Verein noch Nachwuchskicker aus den Jahrgängen 2003, 2004 und 2006. Eine Kontaktaufnahme ist über die Homepage des Vereins www.tsv-lesum.de möglich.


11.11.17

Eine Lehrstunde in Sachen Effektivität

Christopher Taylor, der hier im Spiel gegen OT Bremen an Daniel Krukenberg vorbei zieht, eröffnete Borgfelds Torreigen. (Hans-Henning Hasselberg)

Anfangs lief es noch etwas holprig, aber mit zunehmender Spieldauer setzte sich die hohe Effektivität des SC Borgfeld durch: Beim 5:1-Heimsieg wurden Fehler des TSV Lesum-Burgdamm eiskalt bestraft.

Zunächst zeigten sich die Gäste vollkommen unbeeindruckt von den jüngsten Resultaten der Borgfelder. Mit aggressivem Zweikampfverhalten kauften sie ihren Gegenspielern den Schneid ab und kamen ihrerseits zu mehreren guten Torchancen. Nachdem TSV-Kapitän Shaban Shabanaj einen Eckball von Borgfelds Kapitän Dawid Glowka sauber klären konnte, leitete er mit seinem Befreiungsschlag die erste Möglichkeit durch Kim Sulinkski ein, der allerdings freistehend am Gehäuse des besten Borgfelders in dieser Phase, Torhüter Rico Sygo, vorbei schob (15.). Auf der Gegenseite fand Borgfeld offensiv kaum Lösungen, trotz spielerischer Überlegenheit fehlte die letzte Konsequenz in der gefährlichen Zone vor dem Tor der Gäste.

In einer verbissen geführten Auseinandersetzung mit zahlreichen harten Zweikämpfen auf beiden Seiten kam die Angriffsmaschinerie der Rot-Weißen nur selten wie gewohnt zur Entfaltung. Lediglich Rechtsverteidiger Björn Nennecke kam zu einer ersten vorsichtigen Annäherung, vergab aus aussichtsreicher Position aber kläglich (25.). Nur wenige Augenblicke später machte es Borgfelds Top-Torjäger Christopher Taylor dann besser und brachte sein Team nach einem kapitalen Abwehrschnitzer der gesamten TSV-Hintermannschaft etwas überraschend in Führung (25.). Offensichtlich angestachelt davon legte nun auch Nennecke nach und veredelte einen feinen Flankenlauf inklusive präziser Hereingabe von Dawid Glowka per Kopf zum 2:0 (29.). „Wir hätten noch in der ersten Hälfte das dritte Tor nachlegen müssen“, haderte SC-Trainer Ugur Biricik zur Pause mit dem holprigen Offensivspiel seiner Elf.

Als hätte Biricik in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden, setzte Borgfelds einzige Sturmspitze die Vorgabe seines Coaches unmittelbar nach Wiederbeginn exzellent um: Christopher Taylor setzte sich auf dem linken Flügel geschickt durch, und Marco Ordenewitz profitierte vor dem 3:0 erneut von einem Aussetzer im Angriffszentrum der Gäste (47.). Damit war das Spiel entschieden: Während die Gäste defensiv nun zusehends ins Schwimmen gerieten, machte Borgfelds kurz zuvor eingewechselter Boris Vöge mit gleich zwei traumhaft herausgespielten und endlich konsequent erzielten Toren den Deckel drauf (65./74.). „Borgfeld hat sich den Sieg verdient“, räumte TSV-Trainer Shanbani unumwunden ein, „sie machen aus unseren drei Fehlern direkt drei Tore, während wir es wieder einmal nicht schaffen, aus zehn Metern frei vor dem Tor zu treffen.“

Quelle: www.sportbuzzer.de


DÄMPFER FÜR UNION 60

Brachte seine Mannschaft mit seinem Eckball zum 1:0 auf die Siegerstraße: Lesum-Angreifer Lennart Kettner.

Landesligist mit 0:2-Niederlage gegen den TSV Lesum-Burgdamm

Nach zwei Siegen in Serie gab es für den FC Union 60 wieder eine Niederlage. Gegen den TSV Lesum-Burgdamm verlor die Mannschaft von Trainer Andre Weise am Ende mit 0:2 (0:2). Obwohl die Kicker von der Pauliner Marsch zuletzt mit Erfolgen gegen Arsten und Tura überzeugen konnten, gab es am 10. Spieltag der Landesliga Bremen am Heidberg nichts zu holen. Der Nord-Bremer hingegen halten mit dem zweiten Dreier in Folge weiter Anschluss an die Tabellenspitze.

Dabei konnte der FC Union 60 anfangs noch gut dagegen halten. Erst ein Eigentor im zweiten Durchgang brachte die Gastgeber auf die Siegerstraße. Lennart Kettner war es, der in der 53. Minute einen Eckball in den Strafraum brachte, der von Union-Verteidiger Mobi Samb unglücklich ins eigene Tor abfälschte wurde. Den Sack zu machte dann Remigius WIld, der einen Foulelfmeter in der 70. Spielminute zum 2:0-Endstand verwerten konnte. Vorausgegangen war ein Foulspiel an den zuletzt gesperrten TSV-Akteur Kettner.

 

Quelle: www.sportbuzzer.de/


SFL trumpft auf kleinem Platz groß auf

Marten Gerken

Einen erwartet schweren Auftritt meisterte Fußball-Landesligist SFL Bremerhaven beim TSV Lesum/Burgdamm mit einem späten 3:1-Erfolg.

TSV Lesum-Burgdamm - SFL Bremerhaven 1:3
Erst am Sonnabendvormittag wurde die Spielstätte vom Bremer Heidberg auf den kleinen Kunstrasen im Ihletal verlegt. Prompt taten sich die „Heidjer“ zunächst einmal schwer auf dem ungewohnten Untergrund.

Die Nordbremer zeigten sich wie immer als spielstarker Gegner, mussten jedoch auf einige Stammkräfte verzichten. Mitte des ersten Durchgangs kamen die Gäste in Fahrt, verzeichneten drei Aluminiumtreffer. Aber auch Lesums Murati tauchte gefährlich vor dem Leherheider Tor auf. Es ging hitzig zu, da kaum einmal die Ruhe am Ball vorhanden war. So wechselte ständig das Spielgerät. Die Pausenführung blieb Eduard Kimmel (38.) vorbehalten, der ein feines Zusammenspiel zwischen Arne Birreck und Meiko Gagelmann vollendete.

Zweikämpfe, auch verbal geführt, blieben nach dem Seitenwechsel Trumpf. Lesum stand durch Matheus Wild vor dem Ausgleich. Auf der Gegenseite kamen die Seestädter ebenso zu Chancen, die sich das Leben allerdings vor dem Tor selbst schwer machten. Erst in der 80. Minute krönte Mirco Tatje im zweiten Anlauf ein Kimmel-Anspiel zum 0:2. Niklas Lehmkuhl kam kurz darauf zu einem Freistoß, den SFL-Keeper Maximilian Klobke offensichtlich unterschätzte. So nahm er das 1:2 (82.) auf seine Kappe. Gagelmann machte schließlich eine Minute vor Schluss mit dem 1:3 den Deckel drauf.

SFL-Coach Marcus Klame zeigte sich angesichts des Arbeitssieges glücklich: „Es ist hier immer sehr schwer zu bestehen, aber heute war der Sieg letztlich verdient.“ (ot)

Quelle: www.fupa.net


01.10.17

LOTTO-POKAL: TSV LESUM SIEGT ERNEUT IM ELFMETERSCHIESSEN

Fikri Camn (rot). © Frank Thomas Koch
Bekim Murati (rot). © Frank Thomas Koch

Wie schon gegen Brinkum setzen sich die Nord-Bremer auch in Woltmershausen in der Strafstoß-Lotterie durch - 5:4

Der TSV Lesum-Burgdamm kann Elfmeterschießen. Nach dem Coup gegen den Bremen-Ligisten Brinkumer SV auf dem Heidberg schalteten die Nordbremer Fußballer nun auch den Landesliga-Klassengefährten TS Woltmershausen auf dessen Platz im Lotto-Pokal aus und stehen im Viertelfinale. 1:1 (0:0) hieß es nach 90 umkämpften Minuten, vom Punkt aus zeigten sich die Lesumer dann erneut treffsicherer als der Konkurrent.

„Am Ende war es glücklich, aufgrund unserer Chancen in der ersten Halbzeit aber auch verdient“, resümierte Gino Shabani, der völlig durchgeregnet war und sich nach der aufregenden, teils hitzigen Partie erst einmal wieder sammeln musste. Beinahe wäre das aus Lesumer Sicht nämlich schief gegangen. Trotz Überzahl nach einer halben Stunde schafften es die Gäste nicht, die Führung zu erzielen, weil sie ihre Konter zu unpräzise zu Ende spielten. Und wie es dann oft so ist, macht der Gegner das Tor. Nur gut für Lesum, dass sich Niklas Lehmkuhl zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einem langen Schlag von Shaban Shabanaj im Zweikampf durchsetzte und den 1:1-Ausgleich markierte

Hier der Spielfilm mit den wichtigsten Szenen der 90 Minuten: Nach überhartem Einsatz gegen Kim Sulinski im Mittelkreis sieht Woltmershausens Didier Njonkeb Aristide Gelb-Rot (31.). Lesum drückt nun auf den Führungstreffer, aber sowohl der für den angeschlagenen Matheus Wild eingewechselte Philip Ruholl, als auch Mehmet-Ali Elibol sind mit ihren Abschlüssen nicht erfolgreich. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit trifft Ahmed Eren das leere Tor nicht. Nach dem Seitenwechsel spitzelt dann Fikri Cam das Spielgerät am Woltmershauser Torwart Pascal Wiewrodt, aber auch am Tor vorbei. Dann leistet sich Mehmet-Ali Elibol ein Foul, und den Abpraller des Freistoßes von Rigo Ehresmann hämmert Malgeunsaem Kim zum 1:0 für die Gastgeber in der 64. Minute ins Netz. Jetzt läuft den weiterhin überlegenen Gästen langsam die Zeit davon. Und Woltmershausen bleibt im Spiel – Ali Yagmur trifft nur den Innenpfosten (74.). Fikri Cam muss verletzt aufgeben, TSV Lesum-Burgdamm hat aber schon dreimal ausgewechselt, es spielen nun wieder Zehn gegen Zehn. Nachdem Niklas Lehmkuhl zunächst nach Pass von Bekim Murati an Pascal Wiewrodt scheitert (78.), trifft er zwei Minuten später aber doch zum 1:1. Dabei bleibt es bis zum Schlusspfiff.

Im abschließenden Elfmeter-Krimi setzte Woltmershausens Omar Camara dann seinen Schuss am Tor vorbei, und Björn Fender scheiterte an Lesums Schlussmann Thomas Büttelmann. Niklas Lehmkuhl hätte mit dem vierten Elfmeter schon alles klar machen können, fand jedoch in Keeper Pascal Wiewrodt seinen Meister. Am Ende zeigte sich Bekim Murati nervenstark. Er verwandelte und sorgte dafür, dass der TSV Lesum-Burgdamm im Lotto-Pokal überwintert.

Quelle: www.sportbuzzer.de


10.09.17

LESUM KASSIERT 0:6-KLATSCHE IN ARSTEN

Mats Vogt / Howard Barbosa (rot) traf gegen Lesum vier Mal.

Beim TuS Komet Arsten geht der TSV Lesum-Burgdamm nach einer Roten Karte völlig unter

Von einer unterdurchschnittlichen Leistung aller Feldspieler sprach Michael Burghardt, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Lesum-Burgdamm, nach der hohen 0:6 (0:1)-Niederlage beim TuS Komet Arsten. Vor allem im zweiten Durchgang ließen sich die Gäste immer wieder von der Spielweise der Platzherren überraschen. Dabei hatte es in den ersten 45 Minuten noch gar nicht so schlecht ausgesehen für die Lesumer. Sie mussten in der 19. Minute zwar den ersten Gegentreffer durch Howard Barbosa hinnehmen, als die Mannschaft bei einem Konter nicht aufgepasst hatte, doch das Spiel hatten die Lesumer nach Burghardts Worten ansonsten aber im Griff.

Und in die zweite Hälfte kamen die Gäste mit dem klaren Willen, gleich den Ausgleich erzielen zu wollen. Doch dann war da wieder so ein langer Ball vor das TSV-Tor, Innenverteidiger Shaban Shabanaj wusste sich als letzter Mann nicht anders als mit einem Griff zum Trikot seines Gegenspielers zu helfen – und sah dafür vom Schiedsrichter die Rote Karte (51.). Drei Minuten später eroberten die Hausherren den Ball erneut im Mittelfeld und schickten Mario Nagel auf die Reise, der auf 2:0 erhöhte. Die "Heidberg"-Kicker machten jetzt hinten auf. Und hatte es schon nicht mit dem Ausgleich geklappt, so mühten sie sich zumindest um den Anschlusstreffer, doch Niklas Lehmkuhl (65.) sowie die eingewechselten  Kim Sulinski (68.) und Ibrahim Fidan (76.) scheiterten mit ihren Distanzschüssen.

Dafür lief Howard Barbosa rund eine Viertelstunde vor dem Ende und davon im Zickzack an drei Lesumern vorbei – und es hieß 3:0 (77.). Den Anstoß brachten die Gäste wieder nach vorne, doch antwortete Arsten erneut mit einem langen Ball – 4:0 (Barbosa/78.). Hatte sich der TSV in Unterzahl zunächst noch gut verkauft, kam zehn Minuten vor Ende ein weiteres Handicap hinzu: Mehmet-Ali Elibol musste verletzt vom Platz und durfte nicht mehr ersetzt werden. Da wandten die Gastgeber noch zweimal ihre Spielstrategie an (Ballverlust Lesum – Konter – Tor) und schraubten das Ergebnis so durch den vierfachen Torschützen Howard Barbosa (82.) und Giuliano Cala (84.) noch auf 6:0.

Das Lesumer Trainergespann war nach Burghardts Ausführungen nur mit den Leistungen von Torwart Hendrik Schulz zufrieden, während es sich an der Grundeinstellung der übrigen Spieler und an deren Körpersprache störte. Das soll nun im Training aufgearbeitet werden, um am Sonnabend um 16 Uhr gegen den SV Vahr-Blockdiek ein anderes, ein besseres Bild abzugeben.

Quelle: http://www.sportbuzzer.de


Fitness Park und maxmare unterstützen TSV Lesum-Jugend

Sponsoren wollen Teamgeist der jungen Fußballer stärken Lesum — Der Fußballverein TSV Lesum, der Fitness Park Burglesum und der Bremer Motoren Service maxmare setzen auf Teamplay: Kürzlich haben der Geschäftsführer von maxmare, Marc Wadepuhl, und der Studioleiter des Fitness Park Burglesum, Christopher Müller. Der E-Jugend des heimischen Fußballvereins vom TSV Lesum einen Besuch beim Training abgestattet. Im Gepäck hatten sie einen neuen Trikotsatz mit Sporttaschen und Trinkflaschen für die laufende Saison 2017. Maxmare und der Fitness Park Burglesum freuen sich, den Teamgeist zu stärken, den Spaß am Training zu fördern und sind stolz, die ersten Sponsoren dieses jungen Fußballteams zu sein. Der Trainer der E-Jugend Roman Zurov sagt: „ Das einheitliche Auftreten sorgt gleich für mehr Zusammen halt und macht Lust auf mehr Gemeinschaft und Fußball. Wir haben uns Saisonziele gesteckt und haben jetzt die besten Voraussetzungen“. Außerdem hob der Trainer den außerordentlichen Ehrgeiz und den Teamgeist der Mannschaft hervor. Dies zeigt sich auch auf dem Platz, denn die junge Mannschaft hat bereits zwei von zwei Spielen gewonnen und ist weiterhin zuversichtlich. Neue Nachwuchskicker sind herzlich eingeladen beim Training vorbeizuschauen und mitzumachen, wenn die E-Jugend des TSV-Lesum jeden Montag und Donnerstag um 17 Uhr auf dem Platz steht. Die Fitness Park Gruppe legt großen Wert auf persönliche Betreuung in Sachen Sport und Fitness. auch außerhalb des Studios. Nachwuchssportler in allen Bereichen sind wichtig und eine ausschlaggebende, soziale Komponente für den Stadtteil. Dabei stehen die Motivation und der Spaß am Training stets im Vordergrund. Dieses Credo gilt auch wöchentlich in den Räumlichkeiten der Fitness Parks, wenn sich montags um 16 Uhr die erst Drei-bis Fünfjährigen zum Mini-Karate treffen. Denn wenn es um sportliche Aktivitäten geht, kann man nie früh genug anfangen! Wo und wie Sport getrieben wird, ist für die kleinen Sportler zweitrangig; wichtig ist, dass sie regelmäßig und mit Spaß dabei sind. Zu den aktuellen Möglichkeiten informieren die Fitness Parks gerne in den Räumlichkeiten in Burglesum, Aumund, Stuhr und Horn.

,,Das einheitliche Auftreten sorgt gleich für mehr Zusammenhalt", so Roman Zurov.

Quelle: www.blv.de


04.09.17

2.C TSV Lesum-Burgdamm - Werder Bremen 5.C-Jugend / WAS FÜR EIN VERRÜCKTES SPIEL

Am Sonntag um 15:30 Uhr war Anpfiff auf Platz 13 und Gegner war der TSV Lesum-Burgdamm. Die 2.C-Jugend des Gegners war in der 2.Bezirksklasse ungeschlagen und hatte in zwei Spielen 13:1 Tore erzielt, der Respekt bei den Werderanern war dementsprechend groß. 

Schon im Ansatz sah man das die Jungs aus Lesum richtig gut sind. Dennoch schoss Gökdeniz Genc nach schöner Kombination in der 17.Minute das 1:0 für Werder. Danach folgte ein Sturmlauf der Lesumer und durch Treffer in der 23., 24., und 33.Minute drehten sie verdient das Spiel zu ihren Gunsten.

Die Halbzeitansprache und eine Systemänderung des Werdertrainers Kay Wagenknecht zeigte im zweiten Durchgang Wirkung, in der 40.Minute schoss Alexander Krechanow das 2:3.  Sechs Minuten später war wieder Gökdeniz Genc zur Stelle und konnte zum 3:3 ausgleichen. Alexander Krechanow brachte mit seinem zweitem Treffer die Grün-Weißen sogar mit 4:3 in Front. Postwendend folgte das 4:4.

Der von links nach rechts gewechselte Linksfuß Nikolay Strapchenkov schoss dann ein Tor a la Arjen Robben in den langen Winkel zum 5:4. Wer dachte, dass müßte es jetzt aber gewesen sein, hatte sich getäuscht. Es folgten weitere vier Tore. In der 67.Minute glichen die Lesumer erneut aus!

Dann kam der Sololauf des Brasilianers Gabriel Meyer Santos, der es in der 70.Minute echt brasilianisch machte, indem er mit einem tollen Solo um 4 Abwehrspieler herum und unhaltbar für den Torwart der Gäste zum 6:5 vollstreckte.

In der Nachspielzeit setzte wiederum Gökdeniz Genc mit seinem genialem Hackentrick im Strafraum gegen den Lauf des Torwart zum 7:5 den eigentlich gedachten Schlusspunkt.

Jedoch direkt nach Wiederanpfiff und mittlerweile in der fünften Minuten der Nachspielzeit verursachte ein Spieler des SV Werder Bremen einen unglücklichen Elfmeter zum 7:6. Aber dann in der 6.Minute der Nachspielzeit war endlich Schluss und die Jungs der 5.C-Jugend des SV Werder Bremen feierten einen glücklichen Sieg gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner!

Alle sind bis an ihre körperlichen Grenzen gegangen und waren noch nach dem Duschen sichtlich erschöpft aber glücklich "Trainer Kay Wagenknecht"

Quelle: https://www.werder.de/teams/breitensport-fussball/aktuell/news/20172018/5c-am-030917/


Pausen-Predigt zeigt Wirkung

Lesums Bekim Murati (am Ball) blieb im Derby ohne Treffer. (ANDREAS KALKA)

Nachdem der SV Grohn im Derby der Fußball-Landesliga beim TSV Lesum-Burgdamm zunächst viele Chancen ausgelassen hatte, folgte nach der Halbzeit die Quittung: Die „Husaren“ verloren noch mit 0:4.

Lesum. „Einfach ärgerlich“ fand der Trainer Torben Reiß, der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Grohn, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit des Nordderbys beim TSV Lesum-Burgdamm klare Torchancen ausgelassen hatte. Die Quittung folgte im zweiten Spielabschnitt: Nach dem für sie schmeichelhaften 0:0 zur Pause sorgten die Gastgeber mit einer erheblichen Leistungssteigerung und Toren durch Elvan Öksel (3) und Remigius Wild für einen standesgemäßen 4:0-Heimsieg.

Danach hatte es in den ersten 45 Minuten ganz und gar nicht ausgesehen. Die drückende Schwüle und das konzentrierte Konterspiel der Gäste aus einer von Keisuke Morikami und Jan-Philipp Heine gut organisierten Abwehr heraus behagte den Heidbergern überhaupt nicht. Ihr Aufbau- und Offensivspiel war behäbig und fehlerhaft, wurde von den Gästen spätestens an der Strafraumgrenze gestoppt. Ein Schuss von Bekim Murati (1.) und ein Kopfball von Elvan Öksel (8.), beide verfehlten ihr Ziel, bedeuteten in der ersten Halbzeit die einzigen Gefahrenmomente für die Gäste.

Ganz anders der Zug des SV Grohn zum Tor des Gegners: Zunächst lenkte Jan-Philipp Heine den Ball nach einer Ecke von Dennis Magull per Kopf nur knapp am Pfosten vorbei (15.), dann machte Lesums Keeper Hendrik Schulz Schüsse aus Nahdistanz von Kerim Kerimov und Benjamin Samorski mit beherzten Paraden unschädlich (17.). Und nach dem vierten Grohner Eckstoß drosch Ismail Zivoli den Ball über das Gehäuse (33.).

Grohn hatte gute Torchancen nicht genutzt und wenig später deutete sich ein Umschwung an: Der Lesumer Coach Gino Shabani wechselte Lennart Kettner für Fikri Cam und kurz vor der Pause Neuzugang Ibrahim Fidan für den leicht verletzten Nick Peters ein. Diese personelle Rochade sowie rhetorische Muntermacher des Trainers in der Pause, sorgten sofort nach dem Wiederanpfiff für ein verändertes Bild auf dem Rasen. Die Heidberger forcierten Tempo und Druck und gingen in der 50. Minute nach bekanntem Muster in Führung: Ecke Lennart Kettner, Kopfball Elvan Öksel – 1:0. Sieben Minuten später die erneute Gemeinschaftsproduktion: Eingeleitet von Ibrahim Fidan, legte Kettner maßgerecht für seine Sturmpartner auf, und Öksel erhöhte auf 2:0.

Es folgte der endgültige Knockout für die Gäste. Als Benjamin Samorski einen von Ibrahim Fidan eingeleiteten Lesumer Konter nur noch unterbinden konnte, indem er Lennart Kettner regelwidrig zu Fall brachte, zückte Schiedsrichter Michael Djoric in der 73. Minute die Rote Karte. Den direkten Freistoß aus 18 Metern verwandelte Remigius Wild zum 3:0. Und sein Bruder Matheus bereitete sechs Minuten später den dritten Treffer von Elvan Öksel vor. Über Bekim Murati und Lennart Kettner gelangte der Ball zum Lesumer Goalgetter, der Grohns Keeper Florian Samorski erneut keine Abwehrchance ließ.

Während sich Gino Shabani zufrieden zeigte, dass seine „deftige Halbzeit-Ansprache“ gewirkt und die Mannschaft Gas gegeben habe, trauerte Torben Reiß zwar den vergebenen Torchancen nach, bescheinigte seiner Mannschaft aber deutliche spielerische Fortschritte. Und ergänzte zur zweiten Halbzeit: „Wir haben gegen dann starke Lesumer Lehrgeld bezahlt.“

Quelle: www.weser-kurier.de


21.08.17

Unterhaltsames Derby

Lesums Fikri Cam (rechts) bremst einen Vorstoß des schnellen DJK-Offensivmannes Chris Hybsz. (Christian Kosak)

Das erste Nordderby in der neuen Saison der Fußball-Landesliga endete unentschieden. 1:1 (0:1) trennten sich im Burgwall-Stadion die DJK „Germania“ Blumenthal und der TSV Lesum-Burgdamm .

Blumenthal. Das erste Nordderby in der neuen Saison der Fußball-Landesliga endete unentschieden. 1:1 (0:1) trennten sich im Burgwall-Stadion die DJK „Germania“ Blumenthal und der TSV Lesum-Burgdamm in einem unterhaltsamen aber nicht hochklassigen Spiel. Wobei die Gäste bis fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wie der sichere Sieger aussahen.

Lesum führte mit 1:0, und die DJK bemühte sich zwar um ein Erfolgserlebnis, nach dem ersten Saisontreffer sah es jedoch irgendwie nicht aus. „Wir waren in der Spitze nicht effektiv genug“, bemerkte auch DJK-Co-Trainer Marc Coldewey, „unser Angriffsspiel müssen wir bis zur nächsten Woche noch verbessern. Ansonsten habe ich beide Mannschaften aber auf Augenhöhe gesehen.“ Dass es dennoch zum 1:1 langte, lag an Lesums Schlussmann Hendrik Schulz. Ein Tag nach seinem 27. Geburtstag unterlief der ansonsten fehlerlos agierenden Nummer eins der Gäste ein Riesenpatzer, der an Oliver Kahns Fehler in der Bundesliga 2004 gegen Werder Bremen erinnerte.

Der Keeper nahm in der 86. Minute einen langen Ball scheinbar sicher auf, rutschte dann weg, und der Ball prallte von seiner Brust nach vorne ab. Der nach gut einer Stunde für Milan Meyer eingewechselte Shirwan Hussein Khalef war aufmerksam, ersprintete sich das Spielgerät und schob locker ein. „Solch ein Fehler kann passieren. Kein Vorwurf an Hendrik. Wir gewinnen und verlieren als Mannschaft“, sagte Lesums Trainer Gino Shabani. Am Sonnabend hat der TSV Lesum-Burgdamm jedenfalls zwei Punkte verloren, denn auch Gino Shabani stellte richtigerweise fest: „Wir führen 1:0, sind hinten sicher gestanden und müssen vorher schon den Sack zumachen.“

Der Gast aus Lesum tat in der ersten Halbzeit zunächst mehr für die Offensive, doch wenn es einmal gefährlich wurde, war DJK-Torhüter Gökhan Kara stets auf der Hut. Die Gastgeber suchten in der Sturmspitze häufig Milan Meyer, dieser wurde von der Lesumer Hintermannschaft allerdings gut zugestellt oder konnte mit den Anspielen nichts anfangen. So war es der Ex-Lesumer Chris Hybsz, der mit der ersten echten Torchance an Hendrik Schulz scheiterte (20.).

Auf der Gegenseite hatte Elvan Öksel diese eine gute Szene, die für die Lesumer Führung sorgte. Der TSV-Stürmer tankte sich im DJK-Strafraum durch und legte clever quer auf den am langen Eck völlig ungedeckten Nick Peters. Der von den A-Junioren des JFV Bremen gekommene 19-jährige erzielte sein zweites Saisontor. Noch vor der Pause hätten die „Germanen“ ausgleichen können. Jedoch wurde ihnen bei einem Schubser gegen Cebrail Finke ein möglicher Foulelfmeter verwehrt, und einen Heber von Chris Hybsz, der in dieser Situation überrascht war, köpfte Kevin Kujawa gerade noch über das Tor zur Ecke.

In Halbzeit zwei ergriffen die Platzherren im Burgwallstadion die Initiative. Insofern spielte sich das Geschehen meist in der Lesumer Spielhälfte ab, aber die besseren Gelegenheiten kamen vor dem Kasten von Gökhan Kara zustande. „Wir haben zu viele Torchancen nicht verwertet“ (Shabani). So zirkelte Fikri Cam einen direkten Freistoß knapp am Pfosten vorbei, und nach einem Zusammenspiel zwischen Elvan Öksel und Bekim Murati schoss Murati aus der Drehung knapp drüber.

„Wir haben nicht da angeknüpft, wo wir gegen Brinkum aufgehört haben. Aber das ist nun mal der Liga-Alltag“, so Gino Shabani. „Wir müssen das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und die heute gemachten Fehler abstellen. Auf jeden Fall haben wir hier zwei Punkte liegen lassen.“

Für Marc Coldwey war es ein am Ende ein gerechtes 1:1-Unentschieden: „In der ersten Halbzeit hat Lesum ein glückliches Tor geschossen, in der zweiten Halbzeit wir. Nächste Woche müssen wir noch besser spielen.“ Da reisen die Nordbremer zum SC Vahr Blockdiek. Der TSV Lesum-Burgdamm empfängt zum nächsten Derby auf dem Heidberg den SV Grohn.

Quelle: www.weser-kurier.de


17.08.17

Brinkumer SV rutscht am Heidberg aus

Lesums Neuzugang Bekim Murati (links) sorgte immer wieder für Gefahrenmomente im Strafraum des Brinkumer SV.

Um 21.07 Uhr war die Sensation perfekt: Der Torwart des TSV Lesum-Burgdamm, Thomas Büttelmann, hielt den Schuss von Malik Gueye, und der Favorit Brinkumer SV war im Elfmeterschießen ausgeschieden.

Lesum. Um 21.07 Uhr war die Sensation auf dem Heidberg perfekt: Der Torwart des TSV Lesum-Burgdamm, Thomas Büttelmann, hielt den Schuss von Malik Gueye, und der Favorit Brinkumer SV war in der zweiten Runde des Lotto-Pokals des Bremer Fußball-Verbandes mit 6:7 im Elfmeterschießen ausgeschieden. „Einfach unglaublich“, jubelte der Trainer des Landesligisten, Gino Shabani. „Einfach enttäuschend“, sagte der Coach des Bremen-Ligisten, Walter Brinkmann, und schüttelte sein nasses Haupt.

Was sich am Dienstagabend bei zeitweise sintflutartigen Regengüssen auf dem Rasenplatz des Nordbremer Traditionsvereins abgespielt hat, wird noch lange für Gesprächsstoff sorgen. Da reiste der Tabellenführer der Bremen-Liga an, der in seinen ersten drei siegreichen Meisterschaftsspielen 20 Tore erzielte, um am Feierabend pflichtgemäß die dritte Pokalrunde zu erreichen. Doch er traf auf eine runderneuerte und mit einigen ehemaligen Oberliga-Spielern verstärkte Mannschaft, die dem Gast ihren Stempel aufdrückte.

Eine gute Viertelstunde später als geplant, hatte Schiedsrichter Sebastian Berger das Pokalspiel angepfiffen. Dann waren Blitz und Donner gen Osten abgezogen. Wolkenbruchartige Regenschauer blieben gleichwohl ständige Begleiter einer Partie, die auch ohne Tore in der regulären Spielzeit Hochspannung und spielerischen Glanz bot. Dafür sorgte vor allem der Außenseiter. Er agierte 90 Minuten lang auf Augenhöhe mit den Brinkumern. BSV-Coach Walter Brinkmann forderte bereits nach 20 Minuten mehr Engagement und Tempofußball von seinem Team. Doch das gelang nicht, weil die Nordbremer kompakt standen und auch unter Druck nie ihre spielerische Linie verloren. Insbesondere Matheus und Remigius Wild sowie Adrian Felis nahmen nicht nur den Schwung aus den Brinkumer Attacken, sondern leiteten auch immer wieder mit viel Übersicht Gegenangriffe ein. Und in der Offensive sorgten der kaum vom Ball zu trennende Bekim Murati sowie der 19-jährige Nick Peters für brenzlige Situationen vor dem Kasten der Gäste.

Ein Tor aber wollte nicht fallen, weil BSV-Keeper Benjamin Schimmel ebenso auf dem Posten war wie Thomas Büttelmann auf der anderen Seite. Er entschärfte in der 30. Minute einen Schuss von Marcel Dörgeloh und hatte in der 48. Minute Glück, dass Joshua Brandhoff nur die Latte traf. Mit mehr Tempo und langen Bällen aus der Abwehr versuchten die Gäste nun, die Entscheidung zu erzwingen – und hatten ihrerseits Glück, dass Lesums Fikri Cam in der 65. Minute ebenfalls den Querbalken anvisierte.

Der Brinkumer Coach musste zu diesem Zeitpunkt enttäuscht registrieren, dass seine hoch gehandelte Truppe keine Lösung fand, um den spiel- und laufstarken Außenseiter in Verlegenheit zu bringen. Und er musste aufatmen, als Benjamin Schimmel in der 88. Minute eine weitere Großchance der Lesumer durch Nick Peters nach Zuspiel von Bekim Murati zunichtemachte.

Als es immer dunkler auf dem Platz wurde, weil der Heidberg keine Flutlichtanlage besitzt, setzte schließlich die endgültige Favoritendämmerung ein. Zwar trafen beim Elfmeterschießen Esin Demirkapi, Dimitri Khoroshun, Hendrik Stannius, Maximilian Wirth, Dennis Krefta und Jürgen Heijenga, doch die Schüsse von Tamino Kröger und Malik Gueye parierte Thomas Büttelmann.

Für den Landesligisten brachten Remigius Wild, Niklas Lehmkuhl, Elvan Öksel, Bekim Murati, Nick Peters, Fikri Cam und Adrian Felis den Ball im Netz unter, während Shaban Shabanj die Latte traf. Und als sich die Lesumer Spieler jubelnd in den Armen lagen, lobte ihr Trainer Gino Shabani: „Hut ab. Aus der zusammengewürfelten Truppe ist ein starkes Team entstanden, das im gesamten Spiel die besseren Torchancen besaß. Einfach klasse.“ Walter Brinkmann beließ es bei seinem Fazit, das aus einem Wort bestand: „Enttäuschend.“

Quelle: www.weser-kurier.de


04.08.17

TSV Lesum-Burgdamm gewinnt Volksbank-Pokale der Ü 40 und Ü 50

Der TSV Lesum-Burgdamm ist Sieger der Kreiturniere für Ü 40- und Ü 50-Alt-Senioren. Zum fünften Mal in Folge veranstaltete der Kreis Bremen-Nord die beliebten Senioren-Kleinfeldturniere für die Altersklassen.

Aufgrund der Ferienzeit konnten zwar nicht alle zwölf Bremen Norder Oldieteams an der rundum gelungenen Veranstaltung teilnehmen, doch neun Mannschaften fanden bei bestem Fußballwetter den Weg in die Grambker Geest. Dank der rührigen Unterstützung des Malereibetriebes Ahlers brauchte unter anderem kein Startgeld erhoben werden, zudem sponserte Inhaber Ralf Ahlers für jede Mannschaft einen hochwertigen Spielball und auch die Schiedsrichterkosten wurden vom Sponsor getragen. Der Sportshop Günter Hermann aus Osterholz-Scharmbeck sponserte zudem für die beiden Sieger je eine hochwertige Trikottasche.

Die siegreichen Teams des TSV Lesum-Burgdamm. (Foto: privat)

Nach spannenden Spielen unter der souveränen Leitung der drei umsichtigen Referees Edgar Viohl, Jordan Pfannschmidt und Georg Trebin waren in beiden Vergleichen die Sieger ermittelt. Sowohl bei den Ü 50-ern als auch bei der Ü 40 hatten dabei die Oldies des TSV Lesum-Burgdamm am Ende die Nase vorn. Bei den Ü 40-ern fiel die Entscheidung im letzten Spiel der Heidberger gegen die bis dato punktgleiche SG Aumund-Vegesack, wo den Lesumern 40 Sekunden vor Ultimo der 3:2-Siegtreffer gelang. Bei den Ü 50-ern war es auch eine knappe Entscheidung, am Ende hatte der TSV Lesum-Burgdamm ein Tor mehr auf der Habenseite als die Burgwall-Oldies. Zwischendurch waren noch einmal die ganz alten Kicker am Ball. Ein Einlagespiel der Ü 60-Senioren gewannen die Kicker um Peter Viet durch zwei Tore von Detlef Scharf mit 2:0. Nach der Siegerehrung durch Volksbank-Marketingleiter Hartmut Schulz ging es dann zum gemütlichen Teil über. Dabei wurde natürlich viel über die alten Zeiten geklönt.

„Dieses Turnier ist ein echtes Highlight, hier trifft man alle Weggefährten der letzten 35 Jahre“, gab Ralf Schwiebert von der SG Marßel zu Protokoll. Alexander Förster vom TSV Lesum-Burgdamm ergänzte: „Diese vom Kreis perfekt organisierte Veranstaltung ist ein Stelldichein vieler ehemaliger Bremen Norder Fußballgrößen. Das macht Laune.“

Die Ergebnisse im Überblick

Ü 40:
SG Burg/Marßel – SG Aumund-Vegesack 0:3
SV Grohn – TSV Lesum-Burgdamm 0:1
SG Aumund-Vegesack-SV Grohn 2:0
TSV Lesum-Burgdamm – DJK Germania Blumenthal 1:0
DJK Germania Blumenthal – SG Aumund-Vegesack 0:2
SG Burg/Marßel – DJK Germania Blumenthal 1:0
TSV Lesum-Burgdamm – SG Burg/Marßel 4:0
SV Grohn – SG Burg/Marßel 3:1
DJK Germania Blumenthal – SV Grohn 0:2
SG Aumund-Vegesack – TSV Lesum-Burgdamm 2:3

Endstand:
1. TSV Lesum-Burgdamm (12 Punkte, 9:2 Tore)
2. SG Aumund-Vegesack (9, 9:3)
3. SV Grohn (6, 5:4)
4. SG Burg/Marßel (3, 2:10)
5. DJK Germania Blumenthal (0; 0:6)

Ü 50:
Blumenthaler SV – SG Marßel 0:0
1. FC Burg – Blumenthaler SV 0:2
1. FC Burg – SG Marßel 1:0
1. FC Burg – TSV Lesum-Burgdamm 0:4
Blumenthaler SV – TSV Lesum-Burgdamm 1:1
SG Marßel – TSV Lesum-Burgdamm 0:0

Endstand:
1. TSV Lesum-Burgdamm (5 Punkte, 5:1 Tore)
2. Blumenthaler SV (5, 4:1)
3. 1. FC Burg (3, 1:7)
4. SG Marßel (2, 0:1)


Saison Eröffnung am 06.08.2017

1. E Junioren 2007
1. D Junioren 2006
2. C Junioren 2004

Archiv Jahr 2017

04.08.17

TSV Lesum-Burgdamm gewinnt Volksbank-Pokale der Ü 40 und Ü 50

Der TSV Lesum-Burgdamm ist Sieger der Kreiturniere für Ü 40- und Ü 50-Alt-Senioren. Zum fünften Mal in Folge veranstaltete der Kreis Bremen-Nord die beliebten Senioren-Kleinfeldturniere für die Altersklassen.

Aufgrund der Ferienzeit konnten zwar nicht alle zwölf Bremen Norder Oldieteams an der rundum gelungenen Veranstaltung teilnehmen, doch neun Mannschaften fanden bei bestem Fußballwetter den Weg in die Grambker Geest. Dank der rührigen Unterstützung des Malereibetriebes Ahlers brauchte unter anderem kein Startgeld erhoben werden, zudem sponserte Inhaber Ralf Ahlers für jede Mannschaft einen hochwertigen Spielball und auch die Schiedsrichterkosten wurden vom Sponsor getragen. Der Sportshop Günter Hermann aus Osterholz-Scharmbeck sponserte zudem für die beiden Sieger je eine hochwertige Trikottasche.

„Dieses Turnier ist ein echtes Highlight, hier trifft man alle Weggefährten der letzten 35 Jahre“, gab Ralf Schwiebert von der SG Marßel zu Protokoll. Alexander Förster vom TSV Lesum-Burgdamm ergänzte: „Diese vom Kreis perfekt organisierte Veranstaltung ist ein Stelldichein vieler ehemaliger Bremen Norder Fußballgrößen. Das macht Laune.“Nach spannenden Spielen unter der souveränen Leitung der drei umsichtigen Referees Edgar Viohl, Jordan Pfannschmidt und Georg Trebin waren in beiden Vergleichen die Sieger ermittelt. Sowohl bei den Ü 50-ern als auch bei der Ü 40 hatten dabei die Oldies des TSV Lesum-Burgdamm am Ende die Nase vorn. Bei den Ü 40-ern fiel die Entscheidung im letzten Spiel der Heidberger gegen die bis dato punktgleiche SG Aumund-Vegesack, wo den Lesumern 40 Sekunden vor Ultimo der 3:2-Siegtreffer gelang. Bei den Ü 50-ern war es auch eine knappe Entscheidung, am Ende hatte der TSV Lesum-Burgdamm ein Tor mehr auf der Habenseite als die Burgwall-Oldies. Zwischendurch waren noch einmal die ganz alten Kicker am Ball. Ein Einlagespiel der Ü 60-Senioren gewannen die Kicker um Peter Viet durch zwei Tore von Detlef Scharf mit 2:0. Nach der Siegerehrung durch Volksbank-Marketingleiter Hartmut Schulz ging es dann zum gemütlichen Teil über. Dabei wurde natürlich viel über die alten Zeiten geklönt.

Die Ergebnisse im Überblick

Ü 40:
SG Burg/Marßel – SG Aumund-Vegesack 0:3
SV Grohn – TSV Lesum-Burgdamm 0:1
SG Aumund-Vegesack-SV Grohn 2:0
TSV Lesum-Burgdamm – DJK Germania Blumenthal 1:0
DJK Germania Blumenthal – SG Aumund-Vegesack 0:2
SG Burg/Marßel – DJK Germania Blumenthal 1:0
TSV Lesum-Burgdamm – SG Burg/Marßel 4:0
SV Grohn – SG Burg/Marßel 3:1
DJK Germania Blumenthal – SV Grohn 0:2
SG Aumund-Vegesack – TSV Lesum-Burgdamm 2:3

Endstand:
1. TSV Lesum-Burgdamm (12 Punkte, 9:2 Tore)
2. SG Aumund-Vegesack (9, 9:3)
3. SV Grohn (6, 5:4)
4. SG Burg/Marßel (3, 2:10)
5. DJK Germania Blumenthal (0; 0:6)

Ü 50:
Blumenthaler SV – SG Marßel 0:0
1. FC Burg – Blumenthaler SV 0:2
1. FC Burg – SG Marßel 1:0
1. FC Burg – TSV Lesum-Burgdamm 0:4
Blumenthaler SV – TSV Lesum-Burgdamm 1:1
SG Marßel – TSV Lesum-Burgdamm 0:0

Endstand:
1. TSV Lesum-Burgdamm (5 Punkte, 5:1 Tore)
2. Blumenthaler SV (5, 4:1)
3. 1. FC Burg (3, 1:7)
4. SG Marßel (2, 0:1)


Neuzugänge in der neuen Saison für den Jahrgang 2004


29.05.17

A-Junior erzielt Führungstor beim 2:1-Sieg des TSV Lesum gegen OT

Nick Peters legt den Grundstein

Wenn die Saison zu Ende geht und die Verletztenliste sich verlängert, schlägt oft die Stunde der  Nachwuchsspieler. Vor zwei Wochen gab Karim Uslu aus der U?19 des JFV Bremen seinen Einstand beim Bremen-Ligisten SG Aumund-Vegesack und half beim 3:1-Auswärtssieg gegen VfL 07 Bremen mit; am Sonnabend erzielte sein Teamkollege Nick Peters das 1:0 für den Fußball-Landesligisten TSV Lesum-Burgdamm und legte damit den Grundstein für den 2:1-Erfolg gegen OT Bremen.

Lesums Co-Trainer Michael Burghardt bescheinigte Peters nach dem Schlusspfiff eine starke Leistung, mit der sich Peters für den Landesligakader empfohlen habe. In der 43. Minute hatte der 18-jährige Flügelflitzer zwei Gegenspieler aussteigen lassen und die 1:0-Halbzeitführung der Heidberger erzielt. Es war bis dahin der Höhepunkt in einem Landesligaspiel auf mäßigem Niveau. Beiden Teams machte die sommerliche Hitze zu schaffen.

Zudem mussten die Lesumer einmal mehr mit dem sogenannten letzten Aufgebot antreten. Für sie war es ein Auswärtsspiel im heimischen Stadion. Weil die Plätze an der Walliser Straße wegen einer Großveranstaltung nicht zur Verfügung standen, hatten sich beide Teams auf den Heidberg als Austragungsort verständigt.

Vor dem Führungstreffer der Heidberger und auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer zwar viel Leerlauf, aber dennoch ein spannendes Saisonfinale, weil OT Bremen unter erheblicher Nervenbelastung stand. Bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Remis des SV Türkspor bei KSV Vatan Sport hätten sie die Landesliga als dritter Absteiger neben dem 1.FC Burg und Tuspo Surheide  verlassen müssen.

Deshalb war der Jubel auf Seiten der „Gastgeber“ groß, als Süleyman Gencboy den Ausgleich erzielte (60.). Er nutzte ein Missverständnis zwischen Steffen Riechmann und seinem Keeper Thomas Büttelmann aus und lupfte den Ball über den TSV-Torwart hinweg zum 1:1 in die Maschen.

Es roch förmlich nach einen Unentschieden auf dem Heidberg, als der vier Minuten zuvor eingewechselte Burak Aydin doch noch für den etwas glücklichen Sieg der „Gäste“ sorgte. Einen gut getimten Flankenball von Steffen Riechmann wuchtete Aydin mit dem Kopf zum 2:1 für den TSV Lesum-Burgdamm in den Torwinkel (90.). Nun musste der TSV Osterholz-Tenever noch eine Weile zittern, bevor die 0:2-Niederlage des SV Türkspor beim KSV Vatan Sport und damit der eigene Klassenerhalt feststanden.

Für den Aufsteiger Lesum aber war die Saison versöhnlich ausgeklungen. Und sie endete mit einer feucht-fröhlichen Feier aus zwei weiteren Anlässen: Trainer Gino Shabani hatte Geburtstag, und der langjährige Torwart Bastian Burghardt beendete seine Karriere und wurde zünftig verabschiedet.

Quelle: www.weser-kurier.de


22.05.17

Stark ersatzgeschwächte Lesumer unterliegen Borgfeld noch mit 1:6

Chris Hybsz (rot) hatte das 2:1 für den TSV Lesum-Burgdamm auf dem Fuß. Am Ende verloren die Nordbremer gegen Borgfeld mit 1:6. (Christian Kosak)

Der TSV-Lesum-Burgdamm schleppt sich in der Fußball-Landesliga auf dem Zahnfleisch über den Zielstrich. Auch gegen den Tabellendritten SC Borgfeld mussten sich die personell arg gebeutelten „Heidberger“ im vorletzten Saisonspiel deutlich geschlagen geben. Mit dem ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten 6:1-Sieg wahrte das Team von Trainer Ugur Biricik seine kleine Chance, in die Bremen-Liga aufzusteigen.

Chris Hybsz (rot) hatte das 2:1 für den TSV Lesum-Burgdamm auf dem Fuß. Am Ende verloren die Nordbremer gegen Borgfeld mit 1:6.  (Christian Kosak)

Dass dem zu Saisonbeginn furios gestarteten Aufsteiger zum Ende der Serie die Luft ausgeht, ist einem einfachen Grund geschuldet: Neun Stammspieler sind verletzt und nicht einsatzfähig, am Sonnabend liefen mit Marius Schier und Torwart Bastian Burghardt zwei angeschlagene Akteure auf, die eigentlich noch hätten pausieren sollen. Schier musste wegen der nicht auskurierten Zerrung im Oberschenkel bereits nach einer Viertelstunde wieder passen, Burghardt zog sich eine Viertelstunde vor Schluss im Kampf um den Ball eine Knieprellung zu und schied ebenfalls aus.

Und zu allem Überfluss hatte Velon Maliqi bereits in der 35. Minute wegen Foulspiels und Meckerns die gelb-rote Karte  gesehen. Die Folge: 55 Minuten musste der TSV in Unterzahl gegen den SC Borgfeld agieren, der ihm seit 2008 nur Niederlagen beigebracht hat.

Beim Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Hidir Emen (OSC Bremerhaven) durften die Lesumer freilich noch hoffen. Trotz deutlicher spielerischer Vorteile für die Gäste stand es 1:1. Und Lesums Trainer Gino Shabani beklagte zu Recht, dass seine Mannschaft nicht vorn lag. Nach der schnellen Führung der Borgfelder durch Efkan Erdogan, der eine Flanke von Dawid Glowka aus halbrechter Position unhaltbar für Bastian Burghard ins Netz gewuchtet hatte, wehrten sich die Gastgeber mit großer Hingabe gegen die Angriffswellen der Gäste.

Und sie setzten Nadelstiche, die Borgfeld wehtaten. In der 28. Minute konnte deren Abwehrrecke Nicolas Soller dem sprintstarken Lesumer Chris Hybsz den Ball im Strafraum nur mit der Hand abluchsen. Lennart Kettner, der kurz zuvor eine gute Tormöglichkeit verstolpert hatte, verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:1 (28.). Und als Hybsz drei Minuten vor dem Pausenpfiff  nach einem klugen Pass von Niklas Lehmkuhl allein aufs gegnerische Tor zulief, lag der Lesumer Führungstreffer in der Luft. Doch SC-Keeper Rico Sygo ließ sich nicht tunneln und verhinderte den Rückstand.

Diese Großtat und die Pausenansprache von Trainer Ugur Biricik sollten sich als Weichenstellung für den Gästesieg herausstellen. Den Christopher Taylor mit dem 1:2 einleitete (53.) und mit dem 1:5 (63.) und 1:6 (74.) abrundete. Die beiden weiteren Borgfelder Treffer in der zweiten Halbzeit erzielte Efkan Erdogan (55./61.), der sich damit ebenso wie Taylor als dreifacher Torschütze feiern ließ. Der 28-jährige Goalgetter führt mit 44 Treffern die  Torjägerliste in der Landesliga deutlich an. Sein Trainer sprach nach dem Schlusspfiff von einem verdienten Auswärtssieg, der auch durch die Schulterverletzung von Florian Meyer (64.) nicht in Gefahr geriet.

Und Gino Shabani lobte seine Mannschaft für ihre Einsatzwillen. Dann ließ er den Wenn-Satz folgen: „Wenn wir 2:1 oder 3:1 in Führung gehen, werden wir vielleicht mit einem Punkt belohnt.“ Punkte genug, um die Klasse zu halten, haben die „Heidberger“ indes schon gesammelt.

Quelle: www.weser-kurier.de


15.05.17

Der TSV Lesum-Burgdamm erlebt ein 0:14-Debakel beim torhungrigen Landesliga-Spitzenreiter BSC Hastedt

Bastian Burghardt (Bild) hatte Glück, dass er die Ersatzbank drückte. Sein Vertreter Thomas Büttelmann kassierte mit dem TSV Lesum-Burgdamm nämlich 14 Gegentreffer beim ­Tabellenführer BSC Hastedt. (Christian Kosak)

„So etwas habe ich in meinen 15 Jahren als Jugend- oder Herrentrainer noch nicht erlebt“, zeigte sich der Trainer des TSV Lesum-Burgdamm, Gino Shabani, von der 0:14 (0:7)-Klatsche seiner Mannschaft beim Titelaspiranten der Fußball-Landesliga, BSC Hastedt, geschockt. Die stark ersatzgeschwächten Gäste ließen es an fast allem vermissen, was den Fußball ausmacht. „Natürlich haben einige Leute gefehlt. Aber so darf man sich einfach nicht verkaufen“, ärgerte sich Shabani.

Sieben Tore von Yagmur Horata

Die richtige Gegenwehr der Gäste dau­erte genau acht Minuten. Dann erzielte Yagmur Horata nach einem Eckball unbedrängt das 1:0. Horata hatte ein persönliches Ziel an diesem Nachmittag: Er wollte so viele Treffer wie möglich auf den Führenden in der Landesliga-Torjägerliste, Christopher Taylor, gutmachen. Mit seinen sieben Treffern machte er ordentlich Boden gut.

Der mit 21 Toren beste Angreifer des Gastes, Lennart Kettner, versuchte zusammen mit Veton Maliqi in der Innenverteidigung zu retten, was zu retten war. Gegen den Hochgeschwindigkeits-Fußball des Spitzenreiters war aber kein Kraut gewachsen. Iman Saghey-Bi-Ria, Sedat Yücel, Benjamin Ciosanski und Yagmur Horata (3) schraubten das Resultat auf 7:0 in die Höhe. „So hoch habe ich noch nie verloren“, stellte Lesums Ahmed Eren in der Pause fest.

Der gerade erst von einem Muskelfaserriss genesene Rechtsverteidiger sollte sich ausnahmsweise mal vorne rechts versuchen. Wegen einer Verletzung am Zeh war jedoch nach 45 Minuten für ihn Schluss. „Unsere jungen Spieler in der Defensive sind nervös“, urteilte Eren. Wer gedacht hatte, der Favorit würde im zweiten Durchgang einen Gang zurückschalten, sah sich schnell getäuscht. Wie im Training spazierte Hastedt durch die Abwehr des Außenseiters. Ganz frei stand Sedat Yücel bei seinem 8:0 (50.).

Glück hatte TSV-Linksverteidiger Alexander Satler, als er den Ball kurz darauf mit den Händen ins eigene Tor beförderte. ­Referee Simon Rott hatte auf Abseits entschieden. Das 9:0 von Iman Saghey-Bi-Ria ließ aber dennoch nur 60 Sekunden auf sich warten: Er verwandelte eine flache Hereingabe von links durch Yagmur Horata. „Es fängt langsam an, gut auszusehen“, ver­suchte Shaban Shabanaj seine Kollegen aufzumuntern, als mal ein paar Minuten kein Gegentor zu beklagen war.

Nach einer Stunde markierte Iman Saghey-Bi-Ria das 10:0. Dardan Musliu hatte das Spielgerät erneut flach in die Mitte gezogen. In der 65. Minute setzte sich Benjamin Ciosanski energisch auf rechts gegen Alexander Satler durch. Yagmur Horata ­hatte keine Mühe, im Zentrum zum 11:0 einzuschieben. Wenig später machte Yagmur Horata das Dutzend Treffer voll.

Zehn Minuten vor Schluss musste sich der ausgelaugte Tarik Stiefs beim Gast wegen Krämpfen helfen lassen. Yagmur Horata glückte mit einem schönen Schlenzer das 13:0, ehe Horata freistehend am langen Pfosten das 14:0 verpasste. „Nein, Mann“, fluchte der 22-Jährige laut, als wenn er gerade ein wichtiges Tor verpasst hätte. Horata feuerte seine Mannen auch unerbittlich an: „Wir schlafen wieder. Weiter.“ Nach einem Eckball in der Nachspielzeit legte BSC-Kapitän Sedat Yücel das Spielgerät noch einmal zurück auf Hasan Dalkiran, der den Schlusspunkt setzte. „Wir waren noch nicht einmal Statisten auf dem Platz. Jetzt gilt es, den Kopf für die beiden letzten Spiele wieder freizubekommen“, erklärte Gino Shabani.

Quelle: www.weser-kurier.de


08.05.17

Schöner Umziehen im Ihletal

Sozialsenatorin Anja Stahmann (Bildmitte) weiht die neuen Räume des TSV Lesum-Burgdamm am Ihlethal ein und verweist dabei darauf, dass der Bau nach Passivhaus-Standard konzipiert worden ist. (Christian Kosak)

Neues Umkleidegebäude des TSV Lesum-Burgdamm soll nur geringe Betriebskosten verursachen

Lesum. Für den TSV Lesum-Burgdamm ist die Sonne aufgegangen. So formulierte es Ortsamtsleiter Florian Boehlke trotz wolkenverhangenen Himmels während der Einweihung des neuen Umkleidegebäudes der Sportanlage Ihletal. In rund einjähriger Bauzeit ist unter der Leitung von Immobilien Bremen ein 340 Quadratmeter großer moderner Zweckbau entstanden, der vornehmlich von der Fußballabteilung des mit 2300 Mitgliedern größten nordbremischen Vereins genutzt wird. Die Investitionskosten liegen bei 1,3 Millionen Euro.

Das barrierefreie Gebäude ersetzt einen maroden und inzwischen abgebrochenen Altbau aus dem Jahre 1970, den Fußballspieler zuletzt nur noch naserümpfend aufsuchten. Deshalb bemühte sich der Präsident des TSV Lesum-Burgdamm, Lüder Kleppe, bereits 2011 um einen Neubau, der den Belangen von Sportlern und Schiedsrichtern gerecht wird. Die Bauarbeiten habe er stets wachsam begleitet, lobte Sportsenatorin Anja Stahmann während der Einweihungsfeier und fügte an: „Lüder Kleppe war quasi der zweite Bauleiter.“

Der Neubau im Ihletal ist in der sogenannten Holzständerbauweise mit wettergeschütztem Windfang und großem Vordach errichtet worden. Ein Passivhaus, das die Ausgaben für Energie niedrig hält. Und das entlastet den TSV Lesum-Burgdamm, denn die Betriebskosten sind aus der Vereinskasse zu bezahlen.

Unter dem Dach des neuen Umkleidetraktes befinden sich vier Umkleide- und vier Duschräume für die Mannschaften, ein Umkleideraum mit Dusche für die Schiedsrichter sowie Büros mit Computern und Internetanschluss für den Platzwart und den Spielleiter. Darüber hinaus entstanden in dem mit roten und dunkelgrauen Platten aus Kunststoff eingekleideten Gebäude zwei von außen zu erreichende Toiletten, ein Behinderten-WC, ein Kreideraum, ein Geräteraum sowie ein Raum für die Haustechnik. Nach den Worten von IB-Geschäftsführerin Susanne Kirchmann zeichnet sich das Passivhaus bei der Sportanlage im Ihletal durch eine hochgedämmte Gebäudehülle und eine aktive Be- und Entlüftungsanlage aus. Damit seien die niedrigen Betriebskosten ­garantiert.

Dass der TSV Lesum-Burgdamm den neuen Umkleidetrakt für die 13 Jugend- und zwei Herrenmannschaften der insgesamt 400 Mitglieder starken Fußballabteilung ab sofort nutzen kann, wagte der Vereinsvorstand noch vor zwei Jahren kaum zu hoffen. 2015 wurden zwar die erforderlichen Mittel in Aussicht gestellt. Doch aufgrund der Haushaltssperre des Senats befürchtete das Vereinspräsidium, eine weitere Durststrecke mit dem maroden Altbau aus dem Jahre 1970 überbrücken zu müssen. Jetzt aber kann man beim TSV Lesum-Burgdamm ­aufatmen.

Die Sportsenatorin sprach denn auch von einem guten Tag für den Verein, bevor sie sich durch den Neubau führen ließ, den unter anderen auch der Leiter des Sportamtes, Christian Zeyfang, die Lesumer CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Hornhues, Burglesumer Kommunalpolitiker und Mitglieder des 1876 gegründeten Turn- und Sportvereins in Augenschein nahmen. „Fußball soll Spaß machen, dazu trägt dieser Neubau bei“, hatte Ortsamtsleiter Florian ­Boehlke zuvor unterstrichen und gleichzeitig ein Projekt in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Umkleidegebäudes abgekündigt: Demnächst stehen Erdarbeiten für den Hochwasserschutz im Ihletal an.

Auch sie bedeuten Belastungen für den Sportbetrieb. Aber das konnte der Freude bei den Vereinsmitgliedern über den 1,3-Millionen-Neubau nicht mindern. Fußballchef Axel Seekamp unter Hinweis auf das Ende eines jahrzehntelangen Missstands: „Wir fühlen uns, als wären wir von einem Schrottauto in eine hochmoderne Limousine ­umgestiegen.“

„Als wären wir in eine Limousine umgestiegen.“ Fußballchef Axel Seekamp

Quelle: http://www.weser-kurier.de/

 

 


07.05.17

LESUM KASSIERT AUSGLEICH IN DER NACHSPIELZEIT

Foto: Marc Gogol

Landesligist trennt sich vom Tuspo Surheide mit einem 2:2 / TSV-Coach Shabani: "Haben zum Schluss keinen Fußball mehr gespielt"

Bereits 170 Sekunden waren in der Nachspielzeit absolviert, als der TSV Lesum-Burgdamm in der Fußball-Landesliga einen schon sicher geglaubten Sieg gegen Tuspo Surheide noch aus der Hand gab. Wie auch beim 1:2-Anschlusstreffer der Gäste in Minute 85 führte ein Kopfball nach Freistoß-Flanke zum Bremerhavener
Tor. So entführten die Gäste beim 2:2 (0:2) noch einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf vom Lesumer Heidberg.

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Wie auch in der Vorwoche gegen die DJK Blumenthal (3:2) habe seine Mannschaft in der ersten Halbzeit super gespielt und sei in der zweiten Halbzeit ins gleiche Raster gefallen, urteilte ein enttäuschter Lesumer Trainer Gino Shabani. „In den letzten 20 Minuten haben wir keinen Fußball mehr gespielt und uns nur noch mit uns selbst beschäftigt“, sagte Shabani. Wohl wahr, denn mit etwas mehr Konzentration hätten die Nordbremer mit dem 3:0 gegen die verletzungsgeplagten Gäste wohl den Deckel drauf gemacht. Doch bis auf einen Lattentreffer, resultierend aus einem sehenswerten Heber von Adrian Felis, verzeichnete der TSV Lesum-Burgdamm in den zweiten 45 Minuten keine klare Tormöglichkeit mehr.

Das war vor dem Seitenwechsel ganz anders. Zweimal eroberten sich die Platzherren das Spielgerät in der gegnerischen Hälfte, und zweimal führte anschließend ein Heber über den jeweils zu weit vor seinem Tor stehenden Tuspo-Torhüter Alexander Eva zu Lesumer Treffern. Zunächst war Kim Sulinski aus rund 30 Metern, nach rund einer halben Stunde, erfolgreich. Das 2:0 markierte Chris Hybsz nach schönem Doppelpass-Spiel mit Adrian Felis in der 37. Minute, als die beiden Lesumer drei Tuspo-Abwehrspieler narrten.

 

Die Gäste selbst blieben bis auf zwei gute Einschussmöglichkeiten in der Anfangsphase vor dem gegnerischen Tor recht harmlos. Sie mussten allerdings auch früh ihren Mannschaftskapitän Angelo Pauls verletzungsbedingt ersetzen und später noch zwei weitere Male wegen einer Verletzung tauschen. „Wir haben sie schön zum Toreschießen eingeladen“, bilanzierte Gino Shabani nach dem Abpfiff, welcher direkt nach dem 2:2 erfolgte. „Ich hoffe, dass der Punkt dennoch dafür reicht, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen werden“, so Shabani weiter. Die Lesumer bleiben zunächst Tabellenachter und müssen sich nur noch wenig Sorgen machen. „Aufgrund unserer personellen Ausfälle wird es Zeit, dass die Saison zu Ende geht“, sagte Gino Shabani. Die verbleiben Gegner des TSV Lesum-Burgdamm sind BSC Hastedt, SC Borgfeld und OT Bremen.


30.04.17

NORD-DERBY DICHT VOR EINEM SPIELABBRUCH

© Christian Kosak

Lesums Lennart Kettner markiert gleich zwei Tore beim 3:2-Sieg gegen DJK Blumenthal

Es ist gerade noch einmal gut gegangen. Das Derby in der Fußball-Landesliga zwischen dem TSV Lesum-Burgdamm und der DJK Blumenthal stand kurz vor einem Spielabbruch. Jedenfalls, wenn man den Worten von Schiedsrichter Carsten Biewig (ATSV Sebaldsbrück) Glauben schenken darf, der eine vorzeitige Beendigung dem erzürnten DJK-Trainer Bahadir Kilickeser in der zweiten Halbzeit mehrfach androhte. Letztlich wurden jedoch 90 und rund vier Minuten
Nachspielzeit absolviert, und der TSV Lesum-Burgdamm gewann die hitzige Auseinandersetzung mit 3:2 (2:1).

Es waren insbesondere zwei Szenen im ersten Durchgang, die den Verantwortlichen auf der Gästebank so gar nicht verständlich erscheinen wollten. Beim Stand von 1:1 kam Özer Alkur im Strafraum im Zweikampf mit Peyman Rasmju zu Fall, doch einen Elfmeter gab es nicht. Dafür kurz vor der Halbzeit einen Pfiff auf der Gegenseite, nämlich als Lennart Kettner deutlich innerhalb des 16-Meter-Raumes zu Fall kam. Der Unparteiische zeigte zur allgemeinen Überraschung dem DJK-Spieler René Olszak glatt Rot und verlegte den Tatort vor die Strafraumgrenze. Der anschließende Lesumer Freistoß wurde von DJK-Torhüter Gökhan Kara
zunächst entschärft und dann von Dennis Tanski endgültig geklärt. Doch die Gemüter hatten sich beim Gang in die Kabine noch nicht beruhigt, es kam zu diversen Rudelbildungen und Handgreiflichkeiten. „Und auch zu Beleidigungen meiner Spieler durch Lesumer Zuschauer“, sagte DJK-Trainer Bahadir Kilickeser. Deshalb holte er seine Mannschaft wieder zu sich und blieb mit allen Spielern während der Halbzeitpause auf dem Rasen.

Rein sportlich betrachtet führten die Gastgeber nach 45 Minuten verdient mit 2:1. Lesum machte das Spiel, geriet allerdings nach 20 Minuten in Rückstand, als Patrick Stedtnitz alleine auf TSV-Torhüter Thomas Büttelmann zulief und der Ball trotz einer Parade von Lesums Nummer eins über die Linie trudelte. Lennart Kettner egalisierte den Spielstand dann mit einem sehenswerten Flachschuss ins lange Eck in der 27. Minute. Nach der Szene mit dem nicht gegebenen Foulelfmeter für die DJK schoss Chris Hybsz auf Flanke von Lennart Kettner seine Farben in Front (39./2:1).

„Die zweite Halbzeit von uns war dann nicht so berauschend“, gab Lesums Trainer Gino Shabani nach dem Abpfiff zu. „Wir haben mit einem Mann mehr die Zügel schleifen lassen, insofern sind die drei Punkte am wichtigsten“, so Shabani weiter, der aber den Lesumer Sieg als „im Großen und Ganzen verdient“ beurteilte. Zu verdanken hatte er ihn seinem Top-Torschützen Lennart Kettner, der seinen Treffer zum 1:1 kopierte und in der 80. Minute das 3:1 markierte. Wenige Sekunden
zuvor setzten die DJK-Stürmer den Ball nur an die Querlatte und dann am langen Toreck vorbei. Der 2:3-Anschlusstreffer der Gäste durch Dennis Tanski in der 86. Minute kam zu spät für eine Wende, auch wenn es in der hektischen Nachspielzeit noch Tormöglichkeiten auf beiden Seiten gab. Die Spielanalyse von Bahadir Kilickeser anerkannte dann auch die gute Lesumer Darbietung in der ersten Halbzeit und die Dominanz in Unterzahl seiner Mannschaft in Halbzeit zwei. Über die Leistung des Schiedsrichters urteilte er deutlich: „Schlecht, katastrophal, einseitig. Kein Fingerspitzengefühl und verantwortlich für die aufgekommene Hektik.“

Quelle: http://www.sportbuzzer.de/

 

 


23.04.17

TÜRKSPOR UND LESUM TRENNEN SICH 1:1-UNENTSCHIEDEN

© Christian Kosak

Anders als im Hinspiel bleibt diesmal im Landesliga-Derby alles ruhig / Beide Teams können mit Remis leben

Das Nordderby der Fußball-Landesliga zwischen dem SV Türkspor und dem TSV Lesum-Burgdamm sah beim 1:1 (0:0) keinen Sieger. War es im Hinspiel noch zu einem Abbruch gekommen und waren danach beide Mannschaften vom Verband zum Verlierer erklärt worden, so blieb diesmal alles ruhig, sowohl auf als auch neben dem Kunstrasenplatz am Burgwall. Türkspors Ordnungsdienst musste nicht einschreiten.

„Das steht für mich im Vordergrund“, betonte Lesums Trainer Gino Shabani nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Sebastian Schiller (TuS Schwachhausen). „Das ist gut für den gesamten Fußball in Bremen-Nord.“ Was auch den Punkt betrifft, den beide Vereine durch das Remis nun mehr auf ihrem Konto haben. Die Gastgeber sprangen im Abstiegskampf wieder über den Strich, und der TSV Lesum-Burgdamm hat nun sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. „Punkt ist Punkt“, sagte Gino Shabani wertschätzend, denn seine Mannschaft reiste einmal mehr personell arg gebeutelt nur mit 13 Akteuren an den Burgwall.

Dort erwartete sie ein SV Türkspor, der zwar gut in die Partie hineinfand, später aber den Gästen die besseren Torchancen in der ersten Halbzeit gestattete. „So war es ein gerechtes Unentschieden“, bilanzierte Türkspors Spielertrainer Necati Uluisik, der trotz seines Kreuzbandrisses 90 Minuten durchspielte und im Mittelfeld Regie führte. „Wir sind in diesem Jahr weiterhin ungeschlagen“, so Uluisik weiter, und: „Was den Klassenerhalt betrifft, haben wir es selbst in der Hand.“

Die Geschichte der ersten 45 Minuten ist schnell erzählt. Der SV Türkspor verbuchte zwei Distanzschüsse und einen gefährlichen direkten Freistoß, ehe auf Seiten der Gäste der junge Nick Peters einen halbhohen Ball deutlich verzog. Dann verpasste Türkspors Bester, Stürmer Abdulkadir Mohamud Samale, in der Mitte eine Flanke von Kapitän Tolga Avci per Kopf. Auf Lesumer Seite traf Chris Hybsz einmal per Fuß und einmal per Kopf das Türkspor-Tor nicht.

Gleich nach dem Seitenwechsel gab es einen Handelfmeter für die Platzherren, als Peyman Rasmju bei einem Schuss von Tolga Avci am kurzen Eck auf den Ball fiel. Abdulkadir Mohamud Samale verwandelte zum 1:0. „Kann man pfeifen, muss man aber nicht“, kommentierte Gino Shabani diese Szene, „aber wir müssen die Schiedsrichter-Entscheidung akzeptieren“. Taten die Gäste auch und machten fortan mehr Druck. Ein Volleyschuss über das Tor vom SVT-Torschützen war die letzte Möglichkeit für den SVT in der 58. Minute.

Lesum setzte zunächst einen direkten Freistoß von Adrian Felis knapp am Ziel vorbei (64.) und traf dann durch den fünf Minuten zuvor eingewechselten Marius Schier zum Ausgleich (78.). Chris Hybsz hatte die Vorlage gegeben. Ausgangspunkt war aber ein Ballverlust von Turgay Kaptan in der Nähe der Mittellinie. „Unnötig“, konstatierte Necati Uluisik bezüglich dieses Missgeschicks seines Mitspielers. In den Schlussminuten wollten beide Mannschaften noch das Siegtor erzielen. Türkspor wechselte mit Kubilay Acan noch einen frischen Stürmer ein. Doch letztlich blieb es bei der gerechten Punkteteilung, mit der beide Kontrahenten leben können.

Quelle: http://www.sportbuzzer.de


09.04.17

LESUM GEHT GEGEN HEMELINGEN MIT 1:5 UNTER

Der Ex-Burger Khalil Hama und seine Kollegen von der SV Hemelingen haben dem TSV Lesum-Burgdamm am 22. Spieltag der Fußball-Landesliga den Zahn gezogen. Die sonst gerade auf heimischem Boden gefährlichen „Heidberger“ wirkten diesmal gar nicht wie stolze Gastgeber und wurden von den Ostbremern am Ende folgerichtig mit 5:1 vom Platz gefegt.

Lesums Trainer Gino Shabani war nach der mageren Torausbeute seines Teams zu Recht enttäuscht: „Wir haben teilweise ganz schön die Köpfe hängen lassen. Das Ergebnis ist, so wie wir gerade in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, sogar in Ordnung.“ Dabei schien die Partie unter ganz anderen Voraussetzungen zu starten. Bereits in der ersten Minute kam Lesum mit dem offensiven Dreigestirn Chris Hybsz, Lennart Kettner und Nick Peters zu einer guten Chance. Doch Peters köpfte über das Tor der Gäste hinweg. Gegenüber war Hemelingen gerade nach Standards durch Abdulkadir Tekin und den kopfballstarken Kapitän Michel Fischer gefährlich. Vor allem Lesums Ahmed Eren rettete oftmals in gewohnt zupackender Manier. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. Allerdings ließen die „Heidbergheroes“ zu viele Chancen liegen.

Ganz anders die Gäste: Nach 15 Minuten zirkelte Khalil Hamma einen Freistoß unhaltbar ins Tor von Bastian Burghardt – 0:1. „Der war schwierig für den Torwart und sehr gut getreten“, freute sich Hemelingens Trainer Günter Tuncel. „Wir wussten, dass es am Heidberg nicht einfach wird. Da haben sich schon einige Teams schwer getan. Aber wir haben den Kampf angenommen, was sich gerade in der zweiten Halbzeit gezeigt hat.“ Und die begann wie bereits die erste: Lesum legte gut los, ließ aber die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Der SVH blieb die effektivere Mannschaft. Abdulkadir Tekin vollendete einen Konter zum 0:2 (51.). Der endgültige Weckruf für die Hausherren? Denn keine zwei Minuten später stellte Niklas Lehmkuhl mit dem 1:2 den alten Abstand wieder her (53.).

Die Ostbremer blieben davon allerdings unbeeindruckt, und so folgte in der 59. Minute das 1:3 durch Khalil Hamma. „Das hat mir besonders gut gefallen“, lobte SVH-Coach Tuncel. „Khalil tankt sich über Außen wirklich durch. Nun musste Lesum ganz aufmachen, und wir konnten unser Kombinationsspiel noch besser durchführen.“ So erhöhte Hemelingen das Torekonto durch einen Hammer von Yassin Bekjar (64.) und einen Alleingang von Özgür Kara, der Lesums Nummer 1 ganz cool aussteigen ließ (88.), am Schluss auf 1:5. „Wir waren ein bisschen agiler in den Zweikämpfen. Das hat sich ausgezahlt“, resümierte Tuncel.

Lesums Trainer Shabani fasste unzufrieden zusammen: „Wir sind selber schuld, wenn wir hinten nicht konsequent verteidigen und immer wieder durch Ballverluste in der Vorwärtsbewegung die Gegentore kassieren. Drei der fünf Tore waren fast identisch – als hätte man zurückgespult und die gleiche Szene noch einmal geschaut. Gerade für unsere Zuschauer tut es mir sehr leid, die wir mit so einem Auftritt enttäuscht haben.“ Am Ende gab sich aber auch der leidenschaftliche Trainer wieder gewohnt kämpferisch. „Wir müssen in den nächsten Spielen endlich wieder positive Ergebnisse für unsere Zuschauer erzielen!“

Quelle: http://www.sportbuzzer.de/


03.04.17

1.Herren / TSV Lesum-Burgdamm verliert gegen TuS Komet Arsten mit 1:2

Manko Rückwärtsbewegung

Lesum. Nichts wurde es für den TSV Lesum-Burgdamm in der Fußball-Landesliga mit dem angestrebten Zähler im Match beim TuS Komet Arsten. Auch aufgrund ihrer schwachen Konsequenz vor dem gegnerischen ­Gehäuse hatten die Gäste mit 1:2 das Nachsehen beim Sechsten.

Dabei eroberten sich die Nordbremer bereits im ersten Durchgang viele Bälle, spielten ihre Angriffe aber nicht gut zu Ende. „Wir haben aber dennoch sehr gut mitgehalten“, urteilte TSV-Coach Gino Shabani. Dabei sprangen auch einige gute Gelegenheiten für den Aufsteiger heraus. Torjäger Lennart Kettner tauchte einmal alleine vor TuS-Keeper Chris-Ole Maaß auf, verzog aber. Auch der flinke Chris Hybsz verzeichnete im ersten Durchgang ein paar Möglichkeiten, scheiterte aber ebenso.

Im zweiten Durchgang verpasste zudem Joker Marius Schier unbedrängt einen Treffer. Vor dem 1:0 für die Hausherren von Maik Ahlers verloren die Nordbremer die Kugel im Spielaufbau und kamen im Anschluss nicht schnell genug zurück. „Das zieht sich derzeit wie ein roter Faden durch unser Spiel. In der Vorwärtsbewegung sind wir ganz gut. Doch in der Rückwärtsbewegung weisen wir große Defizite auf“, stellte Gino Shabani fest. Neun Minuten nach dem 1:0 verschuldete Alexander Satler einen Strafstoß, den die Hausherren aber mit einem Pfostentreffer vergaben. Auch vor dem 2:0 von Maik Ahlers liefen die Lesumer nach einem Ballverlust nicht zügig zurück. ­„Arsten hat ein paar schnelle Leute, die uns dann über Außen mit drei oder vier Kombinationen ausgespielt haben“, berichtete Shabani. Wenn TSV-Schlussmann Thomas Büttelmann nicht noch einige brenzlige ­Situationen bereinigt hätte, wäre das Spiel bereits vorzeitig entschieden gewesen.

So durften Matheus Wild und Co. aber nach dem 1:2 wieder hoffen. Nachdem Lennart Kettner gefoult worden war, trat Chris Hybsz zum Elfmeter an. Dieser hatte Glück, dass sein Ball von der Querlatte an den ­Rücken von Chris-Ole Maaß und ins Tor sprang (68.). Das 2:2 wollte in der Folge nicht mehr gelingen.

Karsten Hollmann / Quelle: Die Norddeutsche Lokalsport


02.04.17

DFB ehrt Bremer Club-100-Mitglied

Ein Jahr lang ist der zweite Vorsitzende des TSV Lesum-Burgdamm und Chef der Fußballabteilung, Axel Seekamp, nun Mitglied des „Club 100“ im Deutschen Fußball-Bund. Während der Jahreshauptversammlung der Nordbremer Kicker zeichnete der Vorsitzende des Fußballkreises Bremen-Nord, Holger Franz, den 58-Jährigen jetzt mit dem DFB-Ehrenamtspreis aus. Dem „Club 100“ gehören die 100 verdienstvollsten ehrenamtlichen Mitarbeiter des DFB an.

Holger Franz brachte anlässlich der Auszeichnung für Seekamp Geschenke für die Lesumer Fußballer mit: fünf hochwertige Spielbälle sowie zwei kleine Trainingstore. Außerdem nahm er an der Ehrung der Jubilare teil, die Anstecknadeln und Urkunden erhielten. Auf dem Foto zu sehen sind Holger Franz (von links), Axel Seekamp, Karl-Heinz Grube (40 Jahre Mitglied), Klaus Braun (50 Jahre), Erhard Meschke (70 Jahre) und Bert Viet (25 Jahre).

Quelle: Die Norddeutsche Lokalsport


Kassenhaus im Ihletal

Im Ihletal am Kunstrasenplatz wird demnächst ein Kassenhaus aufgestellt. Favorisiert wird ein 2,50 m x 3,00 m großer Container mit einer Tür und einem Fenster. Der Innenraum ist Holzvertäfelt und verfügt über einen elektrischen Anschluss für Beleuchtung und Heizung. Der Container wird am Eingangsbereich des Kunstrasenplatzes platziert.


26.03.17

1.Herren / TSV Lesum-Burgdamm gelingt gegen Landesliga-Vierten SFL Bremerhaven beim 1:2 nur ein Elfmetertreffer

Fußball TSV Lesum-Burgdamm - SFL Bremerhaven (Christian Kosak)

Leistungsträger schmerzlich vermisst

„Wenn wir nicht die erste Elf aufbieten können, wird es schwer für uns“, räumte der Torwart des TSV Lesum-Burgdamm, Thomas Büttelmann, nach der 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den Vierten der Fußball-Landesliga, SFL Bremerhaven, ein. Bei den Hausherren machte sich das Fehlen einiger Leistungsträger wie Matheus Wild, Adrian Felis, Elvan Öksel und Daniel Nowotny bemerkbar.

Die Gäste waren die technisch bessere Mannschaft und erspielten sich auch deutlich mehr Großchancen. Vor allem der bullige Mittelstürmer des Titelanwärters, Mario Gagelmann, bereitete der Abwehr des Aufsteigers immer wieder Probleme. Den ersten gefährlichen Schuss auf das Tor der Heimformation gab jedoch Viktor Felker ab. Der Ball strich aber knapp drüber. Beim 1:0 für den Favoriten verlängerte Maxim Bechtold einen Einwurf von Viktor Felker mit dem Kopf in die lange Ecke (11.). „Das war zwar ein ärgerliches Gegentor. Aber der Gegner hatte auch lange Kerls in seinen Reihen“, gab Büttelmann zu bedenken. Bei einem Schuss von Meiko Gagelmann bewahrte Lesums Peyman Rasmju seine Farben mit einer Rettungstat auf der Linie vor dem 0:2. Die einzige nennenswerte Gelegenheit zum Ausgleich vergab Chris Hybsz, der den fallenden SFL-Schlussmann Maximilian Klobke anschoss.

Große Aufregung bei den Hausherren verursachte die Vorentscheidung kurz nach dem Seitenwechsel. „Es hat jeder außer dem Schiedsrichter gesehen, dass es Abseits war“, schimpfte TSV-Trainer Gino Shabani. Mario Gagelmann war so nach einer Linksflanke von Simon Aulich mit dem Kopf erfolgreich (47.). In der Folgezeit verpassten die Seestädter ein paar Male die endgültige Entscheidung. Meiko Gagelmann setzte zunächst einen Kopfball einen Tick zu hoch an, ehe der Goalgetter Mario Gagelmann nach einem schönen Solo die rechte Ecke knapp verfehlte (58.). „Wir machen mal wieder den Deckel nicht drauf“, beklagte sich Bremerhavens Coach Marcus Klame an der Seitenlinie.

Nach einer Stunde pfiff Referee Peter Dorman dann einen klassischen Kann-muss-aber-nicht-Elfmeter. Tjark Virkus traf bei seinem Tackling im Strafraum sowohl den Ball als auch Lesums Torjäger Lennart Kettner. „Mit der Entscheidung wollte der Schiri seine vorausgegangenen Fehler wiedergutmachen“, urteilte Gino Shabani. Marian Bokelmann markierte mit einem Schuss genau in die Mitte das 1:2-Anschlusstor.

Das Spiel wurde nun immer hektischer. „Wir spielen seit 20 Minuten keinen Fußball mehr“, kritisierte Shabani seine Schützlinge. Chancen zum 2:2 verzeichnete der Achte keine mehr. Thomas Büttelmann verhinderte einmal mit einem starken Reflex gegen Mario Gagelmann das 1:3 und hatte wenig später Glück, dass der Angreifer per Kopf nur die Unterkante der Querlatte traf. „Dennoch hätten wir einen Punkt holen können“, meinte Gino Shabani. 

„Es hat jeder außer dem Schiedsrichter gesehen, dass es Abseits war.“ Lesums Gino Shabina nach dem 0:2

Quelle: Die Norddeutsche Lokalsport

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