Fußball

Rasenplatz Ihletal: 19.06.17 - 28.07.2017 Heidberg: 25.05.17 - 04.08.17

Neuzugänge in der neuen Saison für den Jahrgang 2004


29.05.17

A-Junior erzielt Führungstor beim 2:1-Sieg des TSV Lesum gegen OT

Nick Peters legt den Grundstein

Wenn die Saison zu Ende geht und die Verletztenliste sich verlängert, schlägt oft die Stunde der  Nachwuchsspieler. Vor zwei Wochen gab Karim Uslu aus der U?19 des JFV Bremen seinen Einstand beim Bremen-Ligisten SG Aumund-Vegesack und half beim 3:1-Auswärtssieg gegen VfL 07 Bremen mit; am Sonnabend erzielte sein Teamkollege Nick Peters das 1:0 für den Fußball-Landesligisten TSV Lesum-Burgdamm und legte damit den Grundstein für den 2:1-Erfolg gegen OT Bremen.

Lesums Co-Trainer Michael Burghardt bescheinigte Peters nach dem Schlusspfiff eine starke Leistung, mit der sich Peters für den Landesligakader empfohlen habe. In der 43. Minute hatte der 18-jährige Flügelflitzer zwei Gegenspieler aussteigen lassen und die 1:0-Halbzeitführung der Heidberger erzielt. Es war bis dahin der Höhepunkt in einem Landesligaspiel auf mäßigem Niveau. Beiden Teams machte die sommerliche Hitze zu schaffen.

Zudem mussten die Lesumer einmal mehr mit dem sogenannten letzten Aufgebot antreten. Für sie war es ein Auswärtsspiel im heimischen Stadion. Weil die Plätze an der Walliser Straße wegen einer Großveranstaltung nicht zur Verfügung standen, hatten sich beide Teams auf den Heidberg als Austragungsort verständigt.

Vor dem Führungstreffer der Heidberger und auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer zwar viel Leerlauf, aber dennoch ein spannendes Saisonfinale, weil OT Bremen unter erheblicher Nervenbelastung stand. Bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Remis des SV Türkspor bei KSV Vatan Sport hätten sie die Landesliga als dritter Absteiger neben dem 1.FC Burg und Tuspo Surheide  verlassen müssen.

Deshalb war der Jubel auf Seiten der „Gastgeber“ groß, als Süleyman Gencboy den Ausgleich erzielte (60.). Er nutzte ein Missverständnis zwischen Steffen Riechmann und seinem Keeper Thomas Büttelmann aus und lupfte den Ball über den TSV-Torwart hinweg zum 1:1 in die Maschen.

Es roch förmlich nach einen Unentschieden auf dem Heidberg, als der vier Minuten zuvor eingewechselte Burak Aydin doch noch für den etwas glücklichen Sieg der „Gäste“ sorgte. Einen gut getimten Flankenball von Steffen Riechmann wuchtete Aydin mit dem Kopf zum 2:1 für den TSV Lesum-Burgdamm in den Torwinkel (90.). Nun musste der TSV Osterholz-Tenever noch eine Weile zittern, bevor die 0:2-Niederlage des SV Türkspor beim KSV Vatan Sport und damit der eigene Klassenerhalt feststanden.

Für den Aufsteiger Lesum aber war die Saison versöhnlich ausgeklungen. Und sie endete mit einer feucht-fröhlichen Feier aus zwei weiteren Anlässen: Trainer Gino Shabani hatte Geburtstag, und der langjährige Torwart Bastian Burghardt beendete seine Karriere und wurde zünftig verabschiedet.


22.05.17

Stark ersatzgeschwächte Lesumer unterliegen Borgfeld noch mit 1:6

Chris Hybsz (rot) hatte das 2:1 für den TSV Lesum-Burgdamm auf dem Fuß. Am Ende verloren die Nordbremer gegen Borgfeld mit 1:6. (Christian Kosak)

Der TSV-Lesum-Burgdamm schleppt sich in der Fußball-Landesliga auf dem Zahnfleisch über den Zielstrich. Auch gegen den Tabellendritten SC Borgfeld mussten sich die personell arg gebeutelten „Heidberger“ im vorletzten Saisonspiel deutlich geschlagen geben. Mit dem ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten 6:1-Sieg wahrte das Team von Trainer Ugur Biricik seine kleine Chance, in die Bremen-Liga aufzusteigen.

Chris Hybsz (rot) hatte das 2:1 für den TSV Lesum-Burgdamm auf dem Fuß. Am Ende verloren die Nordbremer gegen Borgfeld mit 1:6.  (Christian Kosak)

Dass dem zu Saisonbeginn furios gestarteten Aufsteiger zum Ende der Serie die Luft ausgeht, ist einem einfachen Grund geschuldet: Neun Stammspieler sind verletzt und nicht einsatzfähig, am Sonnabend liefen mit Marius Schier und Torwart Bastian Burghardt zwei angeschlagene Akteure auf, die eigentlich noch hätten pausieren sollen. Schier musste wegen der nicht auskurierten Zerrung im Oberschenkel bereits nach einer Viertelstunde wieder passen, Burghardt zog sich eine Viertelstunde vor Schluss im Kampf um den Ball eine Knieprellung zu und schied ebenfalls aus.

Und zu allem Überfluss hatte Velon Maliqi bereits in der 35. Minute wegen Foulspiels und Meckerns die gelb-rote Karte  gesehen. Die Folge: 55 Minuten musste der TSV in Unterzahl gegen den SC Borgfeld agieren, der ihm seit 2008 nur Niederlagen beigebracht hat.

Beim Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Hidir Emen (OSC Bremerhaven) durften die Lesumer freilich noch hoffen. Trotz deutlicher spielerischer Vorteile für die Gäste stand es 1:1. Und Lesums Trainer Gino Shabani beklagte zu Recht, dass seine Mannschaft nicht vorn lag. Nach der schnellen Führung der Borgfelder durch Efkan Erdogan, der eine Flanke von Dawid Glowka aus halbrechter Position unhaltbar für Bastian Burghard ins Netz gewuchtet hatte, wehrten sich die Gastgeber mit großer Hingabe gegen die Angriffswellen der Gäste.

Und sie setzten Nadelstiche, die Borgfeld wehtaten. In der 28. Minute konnte deren Abwehrrecke Nicolas Soller dem sprintstarken Lesumer Chris Hybsz den Ball im Strafraum nur mit der Hand abluchsen. Lennart Kettner, der kurz zuvor eine gute Tormöglichkeit verstolpert hatte, verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:1 (28.). Und als Hybsz drei Minuten vor dem Pausenpfiff  nach einem klugen Pass von Niklas Lehmkuhl allein aufs gegnerische Tor zulief, lag der Lesumer Führungstreffer in der Luft. Doch SC-Keeper Rico Sygo ließ sich nicht tunneln und verhinderte den Rückstand.

Diese Großtat und die Pausenansprache von Trainer Ugur Biricik sollten sich als Weichenstellung für den Gästesieg herausstellen. Den Christopher Taylor mit dem 1:2 einleitete (53.) und mit dem 1:5 (63.) und 1:6 (74.) abrundete. Die beiden weiteren Borgfelder Treffer in der zweiten Halbzeit erzielte Efkan Erdogan (55./61.), der sich damit ebenso wie Taylor als dreifacher Torschütze feiern ließ. Der 28-jährige Goalgetter führt mit 44 Treffern die  Torjägerliste in der Landesliga deutlich an. Sein Trainer sprach nach dem Schlusspfiff von einem verdienten Auswärtssieg, der auch durch die Schulterverletzung von Florian Meyer (64.) nicht in Gefahr geriet.

Und Gino Shabani lobte seine Mannschaft für ihre Einsatzwillen. Dann ließ er den Wenn-Satz folgen: „Wenn wir 2:1 oder 3:1 in Führung gehen, werden wir vielleicht mit einem Punkt belohnt.“ Punkte genug, um die Klasse zu halten, haben die „Heidberger“ indes schon gesammelt.

Quelle: www.weser-kurier.de


15.05.17

Der TSV Lesum-Burgdamm erlebt ein 0:14-Debakel beim torhungrigen Landesliga-Spitzenreiter BSC Hastedt

Bastian Burghardt (Bild) hatte Glück, dass er die Ersatzbank drückte. Sein Vertreter Thomas Büttelmann kassierte mit dem TSV Lesum-Burgdamm nämlich 14 Gegentreffer beim ­Tabellenführer BSC Hastedt. (Christian Kosak)

„So etwas habe ich in meinen 15 Jahren als Jugend- oder Herrentrainer noch nicht erlebt“, zeigte sich der Trainer des TSV Lesum-Burgdamm, Gino Shabani, von der 0:14 (0:7)-Klatsche seiner Mannschaft beim Titelaspiranten der Fußball-Landesliga, BSC Hastedt, geschockt. Die stark ersatzgeschwächten Gäste ließen es an fast allem vermissen, was den Fußball ausmacht. „Natürlich haben einige Leute gefehlt. Aber so darf man sich einfach nicht verkaufen“, ärgerte sich Shabani.

Sieben Tore von Yagmur Horata

Die richtige Gegenwehr der Gäste dau­erte genau acht Minuten. Dann erzielte Yagmur Horata nach einem Eckball unbedrängt das 1:0. Horata hatte ein persönliches Ziel an diesem Nachmittag: Er wollte so viele Treffer wie möglich auf den Führenden in der Landesliga-Torjägerliste, Christopher Taylor, gutmachen. Mit seinen sieben Treffern machte er ordentlich Boden gut.

Der mit 21 Toren beste Angreifer des Gastes, Lennart Kettner, versuchte zusammen mit Veton Maliqi in der Innenverteidigung zu retten, was zu retten war. Gegen den Hochgeschwindigkeits-Fußball des Spitzenreiters war aber kein Kraut gewachsen. Iman Saghey-Bi-Ria, Sedat Yücel, Benjamin Ciosanski und Yagmur Horata (3) schraubten das Resultat auf 7:0 in die Höhe. „So hoch habe ich noch nie verloren“, stellte Lesums Ahmed Eren in der Pause fest.

Der gerade erst von einem Muskelfaserriss genesene Rechtsverteidiger sollte sich ausnahmsweise mal vorne rechts versuchen. Wegen einer Verletzung am Zeh war jedoch nach 45 Minuten für ihn Schluss. „Unsere jungen Spieler in der Defensive sind nervös“, urteilte Eren. Wer gedacht hatte, der Favorit würde im zweiten Durchgang einen Gang zurückschalten, sah sich schnell getäuscht. Wie im Training spazierte Hastedt durch die Abwehr des Außenseiters. Ganz frei stand Sedat Yücel bei seinem 8:0 (50.).

Glück hatte TSV-Linksverteidiger Alexander Satler, als er den Ball kurz darauf mit den Händen ins eigene Tor beförderte. ­Referee Simon Rott hatte auf Abseits entschieden. Das 9:0 von Iman Saghey-Bi-Ria ließ aber dennoch nur 60 Sekunden auf sich warten: Er verwandelte eine flache Hereingabe von links durch Yagmur Horata. „Es fängt langsam an, gut auszusehen“, ver­suchte Shaban Shabanaj seine Kollegen aufzumuntern, als mal ein paar Minuten kein Gegentor zu beklagen war.

Nach einer Stunde markierte Iman Saghey-Bi-Ria das 10:0. Dardan Musliu hatte das Spielgerät erneut flach in die Mitte gezogen. In der 65. Minute setzte sich Benjamin Ciosanski energisch auf rechts gegen Alexander Satler durch. Yagmur Horata ­hatte keine Mühe, im Zentrum zum 11:0 einzuschieben. Wenig später machte Yagmur Horata das Dutzend Treffer voll.

Zehn Minuten vor Schluss musste sich der ausgelaugte Tarik Stiefs beim Gast wegen Krämpfen helfen lassen. Yagmur Horata glückte mit einem schönen Schlenzer das 13:0, ehe Horata freistehend am langen Pfosten das 14:0 verpasste. „Nein, Mann“, fluchte der 22-Jährige laut, als wenn er gerade ein wichtiges Tor verpasst hätte. Horata feuerte seine Mannen auch unerbittlich an: „Wir schlafen wieder. Weiter.“ Nach einem Eckball in der Nachspielzeit legte BSC-Kapitän Sedat Yücel das Spielgerät noch einmal zurück auf Hasan Dalkiran, der den Schlusspunkt setzte. „Wir waren noch nicht einmal Statisten auf dem Platz. Jetzt gilt es, den Kopf für die beiden letzten Spiele wieder freizubekommen“, erklärte Gino Shabani.

Quelle: www.weser-kurier.de


08.05.17

Schöner Umziehen im Ihletal

Sozialsenatorin Anja Stahmann (Bildmitte) weiht die neuen Räume des TSV Lesum-Burgdamm am Ihlethal ein und verweist dabei darauf, dass der Bau nach Passivhaus-Standard konzipiert worden ist. (Christian Kosak)

Neues Umkleidegebäude des TSV Lesum-Burgdamm soll nur geringe Betriebskosten verursachen

Lesum. Für den TSV Lesum-Burgdamm ist die Sonne aufgegangen. So formulierte es Ortsamtsleiter Florian Boehlke trotz wolkenverhangenen Himmels während der Einweihung des neuen Umkleidegebäudes der Sportanlage Ihletal. In rund einjähriger Bauzeit ist unter der Leitung von Immobilien Bremen ein 340 Quadratmeter großer moderner Zweckbau entstanden, der vornehmlich von der Fußballabteilung des mit 2300 Mitgliedern größten nordbremischen Vereins genutzt wird. Die Investitionskosten liegen bei 1,3 Millionen Euro.

Das barrierefreie Gebäude ersetzt einen maroden und inzwischen abgebrochenen Altbau aus dem Jahre 1970, den Fußballspieler zuletzt nur noch naserümpfend aufsuchten. Deshalb bemühte sich der Präsident des TSV Lesum-Burgdamm, Lüder Kleppe, bereits 2011 um einen Neubau, der den Belangen von Sportlern und Schiedsrichtern gerecht wird. Die Bauarbeiten habe er stets wachsam begleitet, lobte Sportsenatorin Anja Stahmann während der Einweihungsfeier und fügte an: „Lüder Kleppe war quasi der zweite Bauleiter.“

Der Neubau im Ihletal ist in der sogenannten Holzständerbauweise mit wettergeschütztem Windfang und großem Vordach errichtet worden. Ein Passivhaus, das die Ausgaben für Energie niedrig hält. Und das entlastet den TSV Lesum-Burgdamm, denn die Betriebskosten sind aus der Vereinskasse zu bezahlen.

Unter dem Dach des neuen Umkleidetraktes befinden sich vier Umkleide- und vier Duschräume für die Mannschaften, ein Umkleideraum mit Dusche für die Schiedsrichter sowie Büros mit Computern und Internetanschluss für den Platzwart und den Spielleiter. Darüber hinaus entstanden in dem mit roten und dunkelgrauen Platten aus Kunststoff eingekleideten Gebäude zwei von außen zu erreichende Toiletten, ein Behinderten-WC, ein Kreideraum, ein Geräteraum sowie ein Raum für die Haustechnik. Nach den Worten von IB-Geschäftsführerin Susanne Kirchmann zeichnet sich das Passivhaus bei der Sportanlage im Ihletal durch eine hochgedämmte Gebäudehülle und eine aktive Be- und Entlüftungsanlage aus. Damit seien die niedrigen Betriebskosten ­garantiert.

Dass der TSV Lesum-Burgdamm den neuen Umkleidetrakt für die 13 Jugend- und zwei Herrenmannschaften der insgesamt 400 Mitglieder starken Fußballabteilung ab sofort nutzen kann, wagte der Vereinsvorstand noch vor zwei Jahren kaum zu hoffen. 2015 wurden zwar die erforderlichen Mittel in Aussicht gestellt. Doch aufgrund der Haushaltssperre des Senats befürchtete das Vereinspräsidium, eine weitere Durststrecke mit dem maroden Altbau aus dem Jahre 1970 überbrücken zu müssen. Jetzt aber kann man beim TSV Lesum-Burgdamm ­aufatmen.

Die Sportsenatorin sprach denn auch von einem guten Tag für den Verein, bevor sie sich durch den Neubau führen ließ, den unter anderen auch der Leiter des Sportamtes, Christian Zeyfang, die Lesumer CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Hornhues, Burglesumer Kommunalpolitiker und Mitglieder des 1876 gegründeten Turn- und Sportvereins in Augenschein nahmen. „Fußball soll Spaß machen, dazu trägt dieser Neubau bei“, hatte Ortsamtsleiter Florian ­Boehlke zuvor unterstrichen und gleichzeitig ein Projekt in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Umkleidegebäudes abgekündigt: Demnächst stehen Erdarbeiten für den Hochwasserschutz im Ihletal an.

Auch sie bedeuten Belastungen für den Sportbetrieb. Aber das konnte der Freude bei den Vereinsmitgliedern über den 1,3-Millionen-Neubau nicht mindern. Fußballchef Axel Seekamp unter Hinweis auf das Ende eines jahrzehntelangen Missstands: „Wir fühlen uns, als wären wir von einem Schrottauto in eine hochmoderne Limousine ­umgestiegen.“

„Als wären wir in eine Limousine umgestiegen.“ Fußballchef Axel Seekamp

Quelle: http://www.weser-kurier.de/

 

 


07.05.17

LESUM KASSIERT AUSGLEICH IN DER NACHSPIELZEIT

Foto: Marc Gogol

Landesligist trennt sich vom Tuspo Surheide mit einem 2:2 / TSV-Coach Shabani: "Haben zum Schluss keinen Fußball mehr gespielt"

Bereits 170 Sekunden waren in der Nachspielzeit absolviert, als der TSV Lesum-Burgdamm in der Fußball-Landesliga einen schon sicher geglaubten Sieg gegen Tuspo Surheide noch aus der Hand gab. Wie auch beim 1:2-Anschlusstreffer der Gäste in Minute 85 führte ein Kopfball nach Freistoß-Flanke zum Bremerhavener
Tor. So entführten die Gäste beim 2:2 (0:2) noch einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf vom Lesumer Heidberg.

Anzeige

Wie auch in der Vorwoche gegen die DJK Blumenthal (3:2) habe seine Mannschaft in der ersten Halbzeit super gespielt und sei in der zweiten Halbzeit ins gleiche Raster gefallen, urteilte ein enttäuschter Lesumer Trainer Gino Shabani. „In den letzten 20 Minuten haben wir keinen Fußball mehr gespielt und uns nur noch mit uns selbst beschäftigt“, sagte Shabani. Wohl wahr, denn mit etwas mehr Konzentration hätten die Nordbremer mit dem 3:0 gegen die verletzungsgeplagten Gäste wohl den Deckel drauf gemacht. Doch bis auf einen Lattentreffer, resultierend aus einem sehenswerten Heber von Adrian Felis, verzeichnete der TSV Lesum-Burgdamm in den zweiten 45 Minuten keine klare Tormöglichkeit mehr.

Das war vor dem Seitenwechsel ganz anders. Zweimal eroberten sich die Platzherren das Spielgerät in der gegnerischen Hälfte, und zweimal führte anschließend ein Heber über den jeweils zu weit vor seinem Tor stehenden Tuspo-Torhüter Alexander Eva zu Lesumer Treffern. Zunächst war Kim Sulinski aus rund 30 Metern, nach rund einer halben Stunde, erfolgreich. Das 2:0 markierte Chris Hybsz nach schönem Doppelpass-Spiel mit Adrian Felis in der 37. Minute, als die beiden Lesumer drei Tuspo-Abwehrspieler narrten.

 

Die Gäste selbst blieben bis auf zwei gute Einschussmöglichkeiten in der Anfangsphase vor dem gegnerischen Tor recht harmlos. Sie mussten allerdings auch früh ihren Mannschaftskapitän Angelo Pauls verletzungsbedingt ersetzen und später noch zwei weitere Male wegen einer Verletzung tauschen. „Wir haben sie schön zum Toreschießen eingeladen“, bilanzierte Gino Shabani nach dem Abpfiff, welcher direkt nach dem 2:2 erfolgte. „Ich hoffe, dass der Punkt dennoch dafür reicht, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen werden“, so Shabani weiter. Die Lesumer bleiben zunächst Tabellenachter und müssen sich nur noch wenig Sorgen machen. „Aufgrund unserer personellen Ausfälle wird es Zeit, dass die Saison zu Ende geht“, sagte Gino Shabani. Die verbleiben Gegner des TSV Lesum-Burgdamm sind BSC Hastedt, SC Borgfeld und OT Bremen.


30.04.17

NORD-DERBY DICHT VOR EINEM SPIELABBRUCH

© Christian Kosak

Lesums Lennart Kettner markiert gleich zwei Tore beim 3:2-Sieg gegen DJK Blumenthal

Es ist gerade noch einmal gut gegangen. Das Derby in der Fußball-Landesliga zwischen dem TSV Lesum-Burgdamm und der DJK Blumenthal stand kurz vor einem Spielabbruch. Jedenfalls, wenn man den Worten von Schiedsrichter Carsten Biewig (ATSV Sebaldsbrück) Glauben schenken darf, der eine vorzeitige Beendigung dem erzürnten DJK-Trainer Bahadir Kilickeser in der zweiten Halbzeit mehrfach androhte. Letztlich wurden jedoch 90 und rund vier Minuten
Nachspielzeit absolviert, und der TSV Lesum-Burgdamm gewann die hitzige Auseinandersetzung mit 3:2 (2:1).

Es waren insbesondere zwei Szenen im ersten Durchgang, die den Verantwortlichen auf der Gästebank so gar nicht verständlich erscheinen wollten. Beim Stand von 1:1 kam Özer Alkur im Strafraum im Zweikampf mit Peyman Rasmju zu Fall, doch einen Elfmeter gab es nicht. Dafür kurz vor der Halbzeit einen Pfiff auf der Gegenseite, nämlich als Lennart Kettner deutlich innerhalb des 16-Meter-Raumes zu Fall kam. Der Unparteiische zeigte zur allgemeinen Überraschung dem DJK-Spieler René Olszak glatt Rot und verlegte den Tatort vor die Strafraumgrenze. Der anschließende Lesumer Freistoß wurde von DJK-Torhüter Gökhan Kara
zunächst entschärft und dann von Dennis Tanski endgültig geklärt. Doch die Gemüter hatten sich beim Gang in die Kabine noch nicht beruhigt, es kam zu diversen Rudelbildungen und Handgreiflichkeiten. „Und auch zu Beleidigungen meiner Spieler durch Lesumer Zuschauer“, sagte DJK-Trainer Bahadir Kilickeser. Deshalb holte er seine Mannschaft wieder zu sich und blieb mit allen Spielern während der Halbzeitpause auf dem Rasen.

Rein sportlich betrachtet führten die Gastgeber nach 45 Minuten verdient mit 2:1. Lesum machte das Spiel, geriet allerdings nach 20 Minuten in Rückstand, als Patrick Stedtnitz alleine auf TSV-Torhüter Thomas Büttelmann zulief und der Ball trotz einer Parade von Lesums Nummer eins über die Linie trudelte. Lennart Kettner egalisierte den Spielstand dann mit einem sehenswerten Flachschuss ins lange Eck in der 27. Minute. Nach der Szene mit dem nicht gegebenen Foulelfmeter für die DJK schoss Chris Hybsz auf Flanke von Lennart Kettner seine Farben in Front (39./2:1).

„Die zweite Halbzeit von uns war dann nicht so berauschend“, gab Lesums Trainer Gino Shabani nach dem Abpfiff zu. „Wir haben mit einem Mann mehr die Zügel schleifen lassen, insofern sind die drei Punkte am wichtigsten“, so Shabani weiter, der aber den Lesumer Sieg als „im Großen und Ganzen verdient“ beurteilte. Zu verdanken hatte er ihn seinem Top-Torschützen Lennart Kettner, der seinen Treffer zum 1:1 kopierte und in der 80. Minute das 3:1 markierte. Wenige Sekunden
zuvor setzten die DJK-Stürmer den Ball nur an die Querlatte und dann am langen Toreck vorbei. Der 2:3-Anschlusstreffer der Gäste durch Dennis Tanski in der 86. Minute kam zu spät für eine Wende, auch wenn es in der hektischen Nachspielzeit noch Tormöglichkeiten auf beiden Seiten gab. Die Spielanalyse von Bahadir Kilickeser anerkannte dann auch die gute Lesumer Darbietung in der ersten Halbzeit und die Dominanz in Unterzahl seiner Mannschaft in Halbzeit zwei. Über die Leistung des Schiedsrichters urteilte er deutlich: „Schlecht, katastrophal, einseitig. Kein Fingerspitzengefühl und verantwortlich für die aufgekommene Hektik.“

Quelle: http://www.sportbuzzer.de/

 

 


23.04.17

TÜRKSPOR UND LESUM TRENNEN SICH 1:1-UNENTSCHIEDEN

© Christian Kosak

Anders als im Hinspiel bleibt diesmal im Landesliga-Derby alles ruhig / Beide Teams können mit Remis leben

Das Nordderby der Fußball-Landesliga zwischen dem SV Türkspor und dem TSV Lesum-Burgdamm sah beim 1:1 (0:0) keinen Sieger. War es im Hinspiel noch zu einem Abbruch gekommen und waren danach beide Mannschaften vom Verband zum Verlierer erklärt worden, so blieb diesmal alles ruhig, sowohl auf als auch neben dem Kunstrasenplatz am Burgwall. Türkspors Ordnungsdienst musste nicht einschreiten.

„Das steht für mich im Vordergrund“, betonte Lesums Trainer Gino Shabani nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Sebastian Schiller (TuS Schwachhausen). „Das ist gut für den gesamten Fußball in Bremen-Nord.“ Was auch den Punkt betrifft, den beide Vereine durch das Remis nun mehr auf ihrem Konto haben. Die Gastgeber sprangen im Abstiegskampf wieder über den Strich, und der TSV Lesum-Burgdamm hat nun sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. „Punkt ist Punkt“, sagte Gino Shabani wertschätzend, denn seine Mannschaft reiste einmal mehr personell arg gebeutelt nur mit 13 Akteuren an den Burgwall.

Dort erwartete sie ein SV Türkspor, der zwar gut in die Partie hineinfand, später aber den Gästen die besseren Torchancen in der ersten Halbzeit gestattete. „So war es ein gerechtes Unentschieden“, bilanzierte Türkspors Spielertrainer Necati Uluisik, der trotz seines Kreuzbandrisses 90 Minuten durchspielte und im Mittelfeld Regie führte. „Wir sind in diesem Jahr weiterhin ungeschlagen“, so Uluisik weiter, und: „Was den Klassenerhalt betrifft, haben wir es selbst in der Hand.“

Die Geschichte der ersten 45 Minuten ist schnell erzählt. Der SV Türkspor verbuchte zwei Distanzschüsse und einen gefährlichen direkten Freistoß, ehe auf Seiten der Gäste der junge Nick Peters einen halbhohen Ball deutlich verzog. Dann verpasste Türkspors Bester, Stürmer Abdulkadir Mohamud Samale, in der Mitte eine Flanke von Kapitän Tolga Avci per Kopf. Auf Lesumer Seite traf Chris Hybsz einmal per Fuß und einmal per Kopf das Türkspor-Tor nicht.

Gleich nach dem Seitenwechsel gab es einen Handelfmeter für die Platzherren, als Peyman Rasmju bei einem Schuss von Tolga Avci am kurzen Eck auf den Ball fiel. Abdulkadir Mohamud Samale verwandelte zum 1:0. „Kann man pfeifen, muss man aber nicht“, kommentierte Gino Shabani diese Szene, „aber wir müssen die Schiedsrichter-Entscheidung akzeptieren“. Taten die Gäste auch und machten fortan mehr Druck. Ein Volleyschuss über das Tor vom SVT-Torschützen war die letzte Möglichkeit für den SVT in der 58. Minute.

Lesum setzte zunächst einen direkten Freistoß von Adrian Felis knapp am Ziel vorbei (64.) und traf dann durch den fünf Minuten zuvor eingewechselten Marius Schier zum Ausgleich (78.). Chris Hybsz hatte die Vorlage gegeben. Ausgangspunkt war aber ein Ballverlust von Turgay Kaptan in der Nähe der Mittellinie. „Unnötig“, konstatierte Necati Uluisik bezüglich dieses Missgeschicks seines Mitspielers. In den Schlussminuten wollten beide Mannschaften noch das Siegtor erzielen. Türkspor wechselte mit Kubilay Acan noch einen frischen Stürmer ein. Doch letztlich blieb es bei der gerechten Punkteteilung, mit der beide Kontrahenten leben können.

Quelle: http://www.sportbuzzer.de


09.04.17

LESUM GEHT GEGEN HEMELINGEN MIT 1:5 UNTER

Der Ex-Burger Khalil Hama und seine Kollegen von der SV Hemelingen haben dem TSV Lesum-Burgdamm am 22. Spieltag der Fußball-Landesliga den Zahn gezogen. Die sonst gerade auf heimischem Boden gefährlichen „Heidberger“ wirkten diesmal gar nicht wie stolze Gastgeber und wurden von den Ostbremern am Ende folgerichtig mit 5:1 vom Platz gefegt.

Lesums Trainer Gino Shabani war nach der mageren Torausbeute seines Teams zu Recht enttäuscht: „Wir haben teilweise ganz schön die Köpfe hängen lassen. Das Ergebnis ist, so wie wir gerade in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, sogar in Ordnung.“ Dabei schien die Partie unter ganz anderen Voraussetzungen zu starten. Bereits in der ersten Minute kam Lesum mit dem offensiven Dreigestirn Chris Hybsz, Lennart Kettner und Nick Peters zu einer guten Chance. Doch Peters köpfte über das Tor der Gäste hinweg. Gegenüber war Hemelingen gerade nach Standards durch Abdulkadir Tekin und den kopfballstarken Kapitän Michel Fischer gefährlich. Vor allem Lesums Ahmed Eren rettete oftmals in gewohnt zupackender Manier. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. Allerdings ließen die „Heidbergheroes“ zu viele Chancen liegen.

Ganz anders die Gäste: Nach 15 Minuten zirkelte Khalil Hamma einen Freistoß unhaltbar ins Tor von Bastian Burghardt – 0:1. „Der war schwierig für den Torwart und sehr gut getreten“, freute sich Hemelingens Trainer Günter Tuncel. „Wir wussten, dass es am Heidberg nicht einfach wird. Da haben sich schon einige Teams schwer getan. Aber wir haben den Kampf angenommen, was sich gerade in der zweiten Halbzeit gezeigt hat.“ Und die begann wie bereits die erste: Lesum legte gut los, ließ aber die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Der SVH blieb die effektivere Mannschaft. Abdulkadir Tekin vollendete einen Konter zum 0:2 (51.). Der endgültige Weckruf für die Hausherren? Denn keine zwei Minuten später stellte Niklas Lehmkuhl mit dem 1:2 den alten Abstand wieder her (53.).

Die Ostbremer blieben davon allerdings unbeeindruckt, und so folgte in der 59. Minute das 1:3 durch Khalil Hamma. „Das hat mir besonders gut gefallen“, lobte SVH-Coach Tuncel. „Khalil tankt sich über Außen wirklich durch. Nun musste Lesum ganz aufmachen, und wir konnten unser Kombinationsspiel noch besser durchführen.“ So erhöhte Hemelingen das Torekonto durch einen Hammer von Yassin Bekjar (64.) und einen Alleingang von Özgür Kara, der Lesums Nummer 1 ganz cool aussteigen ließ (88.), am Schluss auf 1:5. „Wir waren ein bisschen agiler in den Zweikämpfen. Das hat sich ausgezahlt“, resümierte Tuncel.

Lesums Trainer Shabani fasste unzufrieden zusammen: „Wir sind selber schuld, wenn wir hinten nicht konsequent verteidigen und immer wieder durch Ballverluste in der Vorwärtsbewegung die Gegentore kassieren. Drei der fünf Tore waren fast identisch – als hätte man zurückgespult und die gleiche Szene noch einmal geschaut. Gerade für unsere Zuschauer tut es mir sehr leid, die wir mit so einem Auftritt enttäuscht haben.“ Am Ende gab sich aber auch der leidenschaftliche Trainer wieder gewohnt kämpferisch. „Wir müssen in den nächsten Spielen endlich wieder positive Ergebnisse für unsere Zuschauer erzielen!“

Quelle: http://www.sportbuzzer.de/


03.04.17

1.Herren / TSV Lesum-Burgdamm verliert gegen TuS Komet Arsten mit 1:2

Manko Rückwärtsbewegung

Lesum. Nichts wurde es für den TSV Lesum-Burgdamm in der Fußball-Landesliga mit dem angestrebten Zähler im Match beim TuS Komet Arsten. Auch aufgrund ihrer schwachen Konsequenz vor dem gegnerischen ­Gehäuse hatten die Gäste mit 1:2 das Nachsehen beim Sechsten.

Dabei eroberten sich die Nordbremer bereits im ersten Durchgang viele Bälle, spielten ihre Angriffe aber nicht gut zu Ende. „Wir haben aber dennoch sehr gut mitgehalten“, urteilte TSV-Coach Gino Shabani. Dabei sprangen auch einige gute Gelegenheiten für den Aufsteiger heraus. Torjäger Lennart Kettner tauchte einmal alleine vor TuS-Keeper Chris-Ole Maaß auf, verzog aber. Auch der flinke Chris Hybsz verzeichnete im ersten Durchgang ein paar Möglichkeiten, scheiterte aber ebenso.

Im zweiten Durchgang verpasste zudem Joker Marius Schier unbedrängt einen Treffer. Vor dem 1:0 für die Hausherren von Maik Ahlers verloren die Nordbremer die Kugel im Spielaufbau und kamen im Anschluss nicht schnell genug zurück. „Das zieht sich derzeit wie ein roter Faden durch unser Spiel. In der Vorwärtsbewegung sind wir ganz gut. Doch in der Rückwärtsbewegung weisen wir große Defizite auf“, stellte Gino Shabani fest. Neun Minuten nach dem 1:0 verschuldete Alexander Satler einen Strafstoß, den die Hausherren aber mit einem Pfostentreffer vergaben. Auch vor dem 2:0 von Maik Ahlers liefen die Lesumer nach einem Ballverlust nicht zügig zurück. ­„Arsten hat ein paar schnelle Leute, die uns dann über Außen mit drei oder vier Kombinationen ausgespielt haben“, berichtete Shabani. Wenn TSV-Schlussmann Thomas Büttelmann nicht noch einige brenzlige ­Situationen bereinigt hätte, wäre das Spiel bereits vorzeitig entschieden gewesen.

So durften Matheus Wild und Co. aber nach dem 1:2 wieder hoffen. Nachdem Lennart Kettner gefoult worden war, trat Chris Hybsz zum Elfmeter an. Dieser hatte Glück, dass sein Ball von der Querlatte an den ­Rücken von Chris-Ole Maaß und ins Tor sprang (68.). Das 2:2 wollte in der Folge nicht mehr gelingen.

Karsten Hollmann / Quelle: Die Norddeutsche Lokalsport


02.04.17

DFB ehrt Bremer Club-100-Mitglied

Ein Jahr lang ist der zweite Vorsitzende des TSV Lesum-Burgdamm und Chef der Fußballabteilung, Axel Seekamp, nun Mitglied des „Club 100“ im Deutschen Fußball-Bund. Während der Jahreshauptversammlung der Nordbremer Kicker zeichnete der Vorsitzende des Fußballkreises Bremen-Nord, Holger Franz, den 58-Jährigen jetzt mit dem DFB-Ehrenamtspreis aus. Dem „Club 100“ gehören die 100 verdienstvollsten ehrenamtlichen Mitarbeiter des DFB an.

Holger Franz brachte anlässlich der Auszeichnung für Seekamp Geschenke für die Lesumer Fußballer mit: fünf hochwertige Spielbälle sowie zwei kleine Trainingstore. Außerdem nahm er an der Ehrung der Jubilare teil, die Anstecknadeln und Urkunden erhielten. Auf dem Foto zu sehen sind Holger Franz (von links), Axel Seekamp, Karl-Heinz Grube (40 Jahre Mitglied), Klaus Braun (50 Jahre), Erhard Meschke (70 Jahre) und Bert Viet (25 Jahre).

Quelle: Die Norddeutsche Lokalsport


Kassenhaus im Ihletal

Im Ihletal am Kunstrasenplatz wird demnächst ein Kassenhaus aufgestellt. Favorisiert wird ein 2,50 m x 3,00 m großer Container mit einer Tür und einem Fenster. Der Innenraum ist Holzvertäfelt und verfügt über einen elektrischen Anschluss für Beleuchtung und Heizung. Der Container wird am Eingangsbereich des Kunstrasenplatzes platziert.


26.03.17

1.Herren / TSV Lesum-Burgdamm gelingt gegen Landesliga-Vierten SFL Bremerhaven beim 1:2 nur ein Elfmetertreffer

Fußball TSV Lesum-Burgdamm - SFL Bremerhaven (Christian Kosak)

Leistungsträger schmerzlich vermisst

„Wenn wir nicht die erste Elf aufbieten können, wird es schwer für uns“, räumte der Torwart des TSV Lesum-Burgdamm, Thomas Büttelmann, nach der 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den Vierten der Fußball-Landesliga, SFL Bremerhaven, ein. Bei den Hausherren machte sich das Fehlen einiger Leistungsträger wie Matheus Wild, Adrian Felis, Elvan Öksel und Daniel Nowotny bemerkbar.

Die Gäste waren die technisch bessere Mannschaft und erspielten sich auch deutlich mehr Großchancen. Vor allem der bullige Mittelstürmer des Titelanwärters, Mario Gagelmann, bereitete der Abwehr des Aufsteigers immer wieder Probleme. Den ersten gefährlichen Schuss auf das Tor der Heimformation gab jedoch Viktor Felker ab. Der Ball strich aber knapp drüber. Beim 1:0 für den Favoriten verlängerte Maxim Bechtold einen Einwurf von Viktor Felker mit dem Kopf in die lange Ecke (11.). „Das war zwar ein ärgerliches Gegentor. Aber der Gegner hatte auch lange Kerls in seinen Reihen“, gab Büttelmann zu bedenken. Bei einem Schuss von Meiko Gagelmann bewahrte Lesums Peyman Rasmju seine Farben mit einer Rettungstat auf der Linie vor dem 0:2. Die einzige nennenswerte Gelegenheit zum Ausgleich vergab Chris Hybsz, der den fallenden SFL-Schlussmann Maximilian Klobke anschoss.

Große Aufregung bei den Hausherren verursachte die Vorentscheidung kurz nach dem Seitenwechsel. „Es hat jeder außer dem Schiedsrichter gesehen, dass es Abseits war“, schimpfte TSV-Trainer Gino Shabani. Mario Gagelmann war so nach einer Linksflanke von Simon Aulich mit dem Kopf erfolgreich (47.). In der Folgezeit verpassten die Seestädter ein paar Male die endgültige Entscheidung. Meiko Gagelmann setzte zunächst einen Kopfball einen Tick zu hoch an, ehe der Goalgetter Mario Gagelmann nach einem schönen Solo die rechte Ecke knapp verfehlte (58.). „Wir machen mal wieder den Deckel nicht drauf“, beklagte sich Bremerhavens Coach Marcus Klame an der Seitenlinie.

Nach einer Stunde pfiff Referee Peter Dorman dann einen klassischen Kann-muss-aber-nicht-Elfmeter. Tjark Virkus traf bei seinem Tackling im Strafraum sowohl den Ball als auch Lesums Torjäger Lennart Kettner. „Mit der Entscheidung wollte der Schiri seine vorausgegangenen Fehler wiedergutmachen“, urteilte Gino Shabani. Marian Bokelmann markierte mit einem Schuss genau in die Mitte das 1:2-Anschlusstor.

Das Spiel wurde nun immer hektischer. „Wir spielen seit 20 Minuten keinen Fußball mehr“, kritisierte Shabani seine Schützlinge. Chancen zum 2:2 verzeichnete der Achte keine mehr. Thomas Büttelmann verhinderte einmal mit einem starken Reflex gegen Mario Gagelmann das 1:3 und hatte wenig später Glück, dass der Angreifer per Kopf nur die Unterkante der Querlatte traf. „Dennoch hätten wir einen Punkt holen können“, meinte Gino Shabani. 

„Es hat jeder außer dem Schiedsrichter gesehen, dass es Abseits war.“ Lesums Gino Shabina nach dem 0:2

Quelle: Die Norddeutsche Lokalsport

Gefällt dir dieser Beitrag? Teile ihn mit deinen Freunden auf Facebook, Twitter und Google+
booked.net

Vereinsspielplan

Vereinsspielplan

20.05.2017

Heidberg Echo (archiv)

06.05.2017
04.04.2017
27.03.2017
Copyright © TSV Lesum-Burgdamm 2017