Aktuelles

Neue Spieler und neue Trainer

Martin Leistner (rechts) und Erkan Köseler (links) bilden das neue TSV-Trainerduo.

Die Personalsituation hat sich eine Woche vor dem Saisonstart in der Fußball-Kreisliga A Bremen beim TSV Lesum-Burgdamm entspannt. Der Verein präsentierte zur Wochenmitte Neuzugänge und ein neues Trainergespann. Unter diesen Voraussetzungen erhoffen sich in Nordbremer, in der Spielserie 22/23 konkurrenzfähig zu sein.

„Wir wollen nicht eine gekaufte Mannschaft, sondern Teamgeist beim TSV Lesum-Burgdamm“, gab der Koordinator Herrenfußball, Adrian Gediga, als Lösung für den Neubeginn aus. Der Nordbremer Klub hatte in der Vorsaison nach wenigen Spieltagen seine Mannschaft aus der Bezirksliga Bremen abgemeldet. Inzwischen ist es den Rot-Weißen gelungen, die Grundlage für ein Comeback herzustellen.

Paul Hennersdorf, Jimale Osman (beide zuvor SG Marßel/Mittelfeld)) und Stefan Stefanov (vormals SV Grohn/Stürmer) sind drei der Neuzugänge, die beim zukünftigen Kreisligisten anheuerten. „Drei bis vier Leute sind noch in der Warteschleife“, wies Gediga darauf hin, dass weitere Verstärkungen für das Team in Aussicht stehen.

Zur Wochenmitte zeigten sich, so der Koordinator, immerhin 14 Spieler im Training. „Die Stimmung war super“, lobte Gediga. Der Kaderplaner geht von einem 18-Mann-Aufgebot aus. Auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Sven Wolfram, der sich nach kurzer Zeit wieder verabschiedete, ist der Klub doppelt fündig geworden. Martin Leistner und Erkan Köseler wurden als gleichrangiges Trainerduo installiert.

„Wichtig war für mich bei der Entscheidung, dass die Leute bei der Jugend bekannt sind“, äußerte sich Adrian Gediga zur Trainerfindung und Doppellösung. Der Koordinator im Herrenfußball beim TSV Lesum-Burgdamm erzielte darüber hinaus mit dem Reserveteam und der Ü32-Mannschaft Einigkeit, dass im Bedarfsfall Spieler aus der anderen Vertretung in der Kreisliga A aushelfen. Mit diesen Vorgaben sieht sich der Klassenneuling gewappnet für die Spielserie 2022/23.


Schöner Umziehen im Ihletal

Neues Umkleidegebäude des TSV Lesum-Burgdamm soll nur geringe Betriebskosten verursachen

Lesum. Für den TSV Lesum-Burgdamm ist die Sonne aufgegangen. So formulierte es Ortsamtsleiter Florian Boehlke trotz wolkenverhangenen Himmels während der Einweihung des neuen Umkleidegebäudes der Sportanlage Ihletal. In rund einjähriger Bauzeit ist unter der Leitung von Immobilien Bremen ein 340 Quadratmeter großer moderner Zweckbau entstanden, der vornehmlich von der Fußballabteilung des mit 2300 Mitgliedern größten nordbremischen Vereins genutzt wird. Die Investitionskosten liegen bei 1,3 Millionen Euro.

Das barrierefreie Gebäude ersetzt einen maroden und inzwischen abgebrochenen Altbau aus dem Jahre 1970, den Fußballspieler zuletzt nur noch naserümpfend aufsuchten. Deshalb bemühte sich der Präsident des TSV Lesum-Burgdamm, Lüder Kleppe, bereits 2011 um einen Neubau, der den Belangen von Sportlern und Schiedsrichtern gerecht wird. Die Bauarbeiten habe er stets wachsam begleitet, lobte Sportsenatorin Anja Stahmann während der Einweihungsfeier und fügte an: „Lüder Kleppe war quasi der zweite Bauleiter.“

Der Neubau im Ihletal ist in der sogenannten Holzständerbauweise mit wettergeschütztem Windfang und großem Vordach errichtet worden. Ein Passivhaus, das die Ausgaben für Energie niedrig hält. Und das entlastet den TSV Lesum-Burgdamm, denn die Betriebskosten sind aus der Vereinskasse zu bezahlen.

Unter dem Dach des neuen Umkleidetraktes befinden sich vier Umkleide- und vier Duschräume für die Mannschaften, ein Umkleideraum mit Dusche für die Schiedsrichter sowie Büros mit Computern und Internetanschluss für den Platzwart und den Spielleiter. Darüber hinaus entstanden in dem mit roten und dunkelgrauen Platten aus Kunststoff eingekleideten Gebäude zwei von außen zu erreichende Toiletten, ein Behinderten-WC, ein Kreideraum, ein Geräteraum sowie ein Raum für die Haustechnik. Nach den Worten von IB-Geschäftsführerin Susanne Kirchmann zeichnet sich das Passivhaus bei der Sportanlage im Ihletal durch eine hochgedämmte Gebäudehülle und eine aktive Be- und Entlüftungsanlage aus. Damit seien die niedrigen Betriebskosten ­garantiert.

Dass der TSV Lesum-Burgdamm den neuen Umkleidetrakt für die 13 Jugend- und zwei Herrenmannschaften der insgesamt 400 Mitglieder starken Fußballabteilung ab sofort nutzen kann, wagte der Vereinsvorstand noch vor zwei Jahren kaum zu hoffen. 2015 wurden zwar die erforderlichen Mittel in Aussicht gestellt. Doch aufgrund der Haushaltssperre des Senats befürchtete das Vereinspräsidium, eine weitere Durststrecke mit dem maroden Altbau aus dem Jahre 1970 überbrücken zu müssen. Jetzt aber kann man beim TSV Lesum-Burgdamm ­aufatmen.

Die Sportsenatorin sprach denn auch von einem guten Tag für den Verein, bevor sie sich durch den Neubau führen ließ, den unter anderen auch der Leiter des Sportamtes, Christian Zeyfang, die Lesumer CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Hornhues, Burglesumer Kommunalpolitiker und Mitglieder des 1876 gegründeten Turn- und Sportvereins in Augenschein nahmen. „Fußball soll Spaß machen, dazu trägt dieser Neubau bei“, hatte Ortsamtsleiter Florian ­Boehlke zuvor unterstrichen und gleichzeitig ein Projekt in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Umkleidegebäudes abgekündigt: Demnächst stehen Erdarbeiten für den Hochwasserschutz im Ihletal an.

Auch sie bedeuten Belastungen für den Sportbetrieb. Aber das konnte der Freude bei den Vereinsmitgliedern über den 1,3-Millionen-Neubau nicht mindern. Fußballchef Axel Seekamp unter Hinweis auf das Ende eines jahrzehntelangen Missstands: „Wir fühlen uns, als wären wir von einem Schrottauto in eine hochmoderne Limousine ­umgestiegen.“

„Als wären wir in eine Limousine umgestiegen.“ Fußballchef Axel Seekamp

Quelle: http://www.weser-kurier.de/

 




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