Herren 2014/2015

Überragende Hinrunde für Lesumer Tischtennisspieler in der Kreisliga A Bremen in der Saison 2014/2015

Mehr als erfüllt haben die Zelluloidkünstler  aus dem Bremer Norden ihre Ansprüche für die neue Saison. Da die gegnerischen Mannschaften sich spürbar verbessert haben, wurde als Saisonziel ein sicherer Nichtabstiegsplatz ausgegeben, erwartet haben die Spieler  eine Platzierung ab Platz sechs. Umso mehr waren die Lesumer begeistert über ihre überragende Hinserie. Im letzten Spiel sorgten die Lesumer mit dem grandiosen 9:7 Erfolg bei der 3.Mannschaft der FT Hammersbeck dafür, dass das Reserveteam der TSV Farge Rekum Herbstmeister wurde. 

Hinter diesen Beiden mit je 15:3 Punkten die Tabelle anführenden Teams wurde der TV Grohn mit 14:4 Punkten Hinrundendritter. Auf dem vierten Platz folgt das erste Team des TSV Lesum mit 11:7 Punkten, noch vor den stärker erwarteten Teams vom Blumenthaler TV sowie der Reserve des BTV Friesen mit jeweils 10:8 Punkten. Begünstigt ist der Lesumer Erfolg auch dadurch, dass zum Beispiel der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer aus Hammersbeck mit zwei Ersatzspielern die sechs Spieler vervollständigte und die Mannschaft von Friesen sogar mit drei Reservespielern die Anreise nach Lesum zur Halle am Steinkamp antrat. 

Für die Rückserie erwartet der Lesumer Mannschaftsführer Christoph Jendrek noch größere Kapriolen als in der Hinserie, als hier Blumenthal zum letzten Spiel in Farge statt mit sechs Spielern nur zur Viert antrat. Da Blumenthal über keine niedrigere Mannschaft verfügt, wird das sonst obligatorische Strafgeld von € 5,- je fehlendem Spieler nicht fällig.

Lesum hat nicht, wie eigentlich vorgesehen, den „Shoter des Jahres“ Anil Sevük als neue Nummer eins gemeldet. Ursache war u.a. eine Fehlinformation, dass ab der Rückrunde für jede Spielverlegung eine Gebühr für die Lesumer Tischtennismannschaften zwischen zehn und zwanzig Euro fällig werden sollte.  So freuen sich die Lesumer Oldies, dass Anil auch die Rückserie mit „seiner“ zweiten Mannschaft trotz Sperrvermerk zu Ende spielen möchte. Ab Sommer 2015 ist er als neue Nummer für die erste Herren in Lesum fest eingeplant.

Da alle Lesumer Tischtennisspieler als Geschäftsführer, Leiter einer Kreditabteilung, Schichtführer im 24 Stunden-Betrieb, Firmenkundenbetreuer, selbständiger Kaufmann oder Vermögensberater beruflich sehr engagiert sind, ist es schon bisher eine Herkulesaufgabe für den Mannschaftsführer aus den Terminwünschen einen akzeptablen Spielplan zu gestalten.  Da jeder Spieler auf im Juli noch nicht planbare Termine seines Unternehmens Rücksicht zu nehmen hat, ist eine Serie ohne Spielverlegungen nicht durchführbar. Sehr stolz sind die Lesumer auf Anil Sevük, der in drei Spielen als ungeschlagener Ersatz zur Verfügung stand und dass darüber hinaus kein weitere Spieler aus der zweiten Herren angefordert wurde. Für die Rückserie steht wegen seines Sperrvermerkes Anil Sevük nicht zur Verfügung, diese Lücke wird jedoch durch Eric Inselmann und Tim Rüffer geschlossen.

Die Stärke der Lesumer ist ihre Ausgeglichenheit, alle Spieler ab dem mittleren Paarkreuz können eine positive Bilanz aufweisen. Die Spieler im oberen Paarkreuz haben mit zehn Siegen ihr Soll mehr als erfüllt, für die Rückserie tauschen die künftige Nummer Eins, Andreas Meyer (6:9 Spiele, # 1477 QTTR-Punkte) und Berthold vom Wege 4:14, # 1434 die Positionen.  Ab Nummer Drei bleibt bei den Lesumer Tischtennisspielern alles beim Alten: Oliver Varnhorn 8:4, # 1456 spielt vor Christoph Jendrek 8:6, # 1461 und Jürgen Hinrichs 9:4 #1438 sowie Marc Engelmann 7:6 und #1392. So ist die Differenz zwischen der Nummer Eins und der Nummer Sechs mit 85 Punkten die mit Abstand niedrigste in der Kreisliga A. Eine Stärke der Lesumer sind die drei eingespielten  Doppel. Vom Wege und Meyer haben mit 6:4 genauso wie Jendrek / Engelmann mit 5:3 eine mit Zwei positive Differenz. Unabdingbar für den Lesumer Erfolg ist aber die Bilanz von Varnhorn / Hinrichs mit 2:4, die jeweils gegen das gegnerische Topdoppel antreten müssen. Die Gesamteinzelbilanz von 48:43 Spielen ist ähnlich gut wie die Doppelbilanz von 16:14 Spielen.

Für die Rückrunde erhofft sich Christoph Jendrek eine Stabilisierung des vierten Tabellen- platzes. Dieses dürfte aber auch deshalb sehr schwierig werden, da Lesum gegen ähnlich starke Mannschaften fast ausschließlich auswärts anzutreten hat. Trotzdem kann Lesum die Rückserie entspannt angehen, da die Spieler weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun bekommen. Noch wichtiger ist für die Lesumer aber dass Abschaffen der Strafen für Spielverlegungen oder eine halbjährliche Spielplanbesprechung.

Christoph Jendrek

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